Mit der Olympia-Bewerbung will München Mobilitätsprojekte voranbringen, die der Stadt über die Spiele hinaus erhalten bleiben. Das Wissensmagazin Galileo von ProSiebenSat.1 hat sich angesehen, wie das konkret aussehen kann. Neben Dr.-Ing. Daniel Schröder, Co-Direktor von MCube Consulting, kommen im Beitrag Oberbürgermeister Dominik Krause und Oliver May-Beckmann, Geschäftsführer von MCube, zu Wort. Wir freuen uns sehr, Teil des Beitrags zu sein.
Wie viel Wertschöpfung Olympia für München bringen kann, haben wir 2025 im Auftrag der Landeshauptstadt in unserer Kurzstudie untersucht. Sie entstand in Zusammenarbeit mit Expert*innen der TU München sowie dem Sport-, Planungs- und dem Mobilitätsreferat der Stadt und bewertet insgesamt 18 geplante Maßnahmen.
Wenn die Risiken gut gesteuert werden, können die Spiele München langfristig voranbringen. In unseren Szenarien reicht das Potenzial bis in den niedrigen zweistelligen Milliardenbereich. Den Großteil tragen Projekte, die die Stadt ohnehin plant, etwa neue Tramstrecken, Radschnellwege und Parkmeilen. Olympia kann ihnen zusätzlichen Rückenwind geben, und je früher sie umgesetzt werden, desto länger profitiert München davon.
Mit dem Team von Galileo haben wir auch das MCube-Projekt MOSAIQ in Schwabing-West besucht. Dort wurden im Sommer 2026 temporäre Umgestaltungen mit mehr Begrünung, besserer Aufenthaltsqualität und mehr Verkehrssicherheit umgesetzt, die bis September 2027 bestehen bleiben. Die Ideen dafür haben Bürger*innen im Ideenforum eingebracht und gemeinsam mit Expert*innen weiterentwickelt. An der Ecke Fallmerayerstraße / Zittelstraße bietet die Schattenlounge einen Aufenthaltsbereich, der an heißen Sommertagen für Abkühlung sorgen kann.
Für Oberbürgermeister Dominik Krause sind zirkuläres Bauen und autonomes Fahren Kernthemen des Münchner Olympia-Konzepts. Oliver May-Beckmann zeigt, welche Fortschritte das Powerprojekt autonomes Fahren in München bereits gemacht hat und welches Potenzial darin steckt, etwa für automatisierten ÖPNV. Großveranstaltungen wie Olympia können helfen, solche Angebote schneller in den Alltag zu bringen.
👉 Vielen Dank an das Team von Galileo für den Besuch bei uns. Den vollständigen Beitrag gibt es in der Galileo-Mediathek auf Joyn.
Im Rahmen einer Community of Practice kamen 2025 regelmäßig Vertreter*innen verschiedener Kommunen zusammen, um sich zu einer sinnvollen Praxis mit städtischen Daten für nachhaltige Mobilität auszutauschen.
Wie lassen sich Fragen gerechter Mobilität gemeinsam erforschen und gestalten? Das Seminar „Planning for Mobility Justice“ an der TU München beleuchtet unterschiedliche Perspektiven Rund um das Thema Mobilitäts(un)gerechtigkeit.
Wie verwandeln wir unsere Städte in klimaresiliente Lebensräume? Bei der MCube Speaker Series im Rahmen der Munich Climate Week diskutierten wir mit Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand.
Welche wirtschaftlichen Effekte hat ein leistungsfähiger ÖPNV für eine ganze Region? In einer neuen Studie ermittelt MCube Consulting für das Saarland eine jährliche Wertschöpfung von rund 870 Millionen Euro.
MCube Consulting entwickelt mit MehrwertRad einen praxisnahen Ansatz, um den wirtschaftlichen Nutzen von Radverkehr und Fahrradwirtschaft systematisch messbar zu machen.
Wie sieht Mobilität im Jahr 2035 tatsächlich aus? Bei der MCube Speaker Series im SAP Lab Garching diskutierten wir mit Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand.
Beim diesjährigen Clustertreffen ging es nicht nur um die MCube Innovationsprojekte, sondern vor allem um das fünfjährige Bestehen des Clusters. MCube feiert 5 Jahre und damit 5 Jahre Mobilitätsinnovationen.
rescuePY zeigt, wie Simulationen nicht nur für die Verkehrsplanung eingesetzt werden können, sondern auch für kritische Bereiche urbaner Mobilität.
Während Debatten heute oft von verhärteten Fronten geprägt sind, haben wir ein anderes Format ausprobiert: die Unterhausdebatte.
Ziel ist es, evidenzbasierteBedeutet, dass Entscheidungen, Maßnahmen oder Konzepte auf überprüfbaren Fakten, Daten oder wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen – statt auf Vermutungen, Meinungen oder reiner Erfahrung. Ziel ist es, fundierte und nachvollziehbare Grundlagen für Handeln und Planung zu schaffen. Szenarien und Übergangspfade für ein nachhaltiges, inklusives und zukunftsfähiges Mobilitätssystem bis 2055 zu entwickeln.
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?