Einblicke aus der Praxis: Handlungsimpulse für datenbasierte Mobilitätsinnovationen

Die Community of Practice „Städtische Daten für nachhaltige Mobilitätsinnovation“ ist ein praxisorientiertes Lernnetzwerk mehrerer kommunaler Vertreter:innen, das 2025 über den Zeitraum von einem dreiviertel Jahr unter Leitung des Urban Digitainability Lab am TUM Think Tank der Technischen Universität München regelmäßig zu Workshops und in kollegialen Beratungen zusammenkam, um sich zu Problemstellungen und Bedarfen datenbasierter Mobilitätsinnovationen auszutauschen. Durch die geografische Vielfalt und unterschiedliche wirtschaftliche und urbane Profile konnten diverse Perspektiven und Erfahrungen in die Fachgespräche eingebracht werden – von Großstädten wie München und Aachen bis hin zu stärker regional geprägten Städten wie Lindau oder Fürstenfeldbruck. 

Als abschließendes Ergebnis dieses Austauschs ist im Zuge des MCube-Projekts Responsible Mobility Innovation and Experimentation (ReMIX) und in Kooperation mit dem Urban Digitainability Lab am TUM Think Tank der Technischen Universität München eine Publikation entstanden, die sowohl Praxisimpulse für Kommunen als auch Handlungsoptionen für Bund und Länder enthält, um datenbasierte Mobilitätsplanung zu gestalten und die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern. 

Im Sinne „schneller erster Schritte“ werden darin zum Beispiel kurzfristige und pragmatische Maßnahmen für Kommunen benannt, um den Weg in Richtung datenbasierter Mobilitätsplanung zu beginnen – etwa durch klar definierte erste Anwendungsfälle, einen Überblick über vorhandene Daten, feste Zuständigkeiten für Datenfragen sowie einfache Beteiligungs- und Evaluationsformate. Damit diese Ansätze langfristig Wirkung entfalten, sollten Bund und Länder kommunale Kooperationen und Lernnetzwerke stärken sowie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und kommunaler Praxis institutionell fördern. Gleichzeitig braucht es bessere Voraussetzungen für datenbasiertes Arbeiten, etwa durch gemeinsame Datenplattformen, digitale Infrastrukturen und integrierte Datenstrategien. Die Mobilitätstransformation sollte zudem als gemeinsame gesellschaftliche und wirtschaftliche Aufgabe verstanden werden, die Kommunen durch Planungssicherheit, Innovationsförderung und stärkere interkommunale Zusammenarbeit unterstützt. 

Die Publikation zeigt damit vor allem, wie kommunaler Austausch und gemeinsame Lernprozesse dazu beitragen können, datenbasierte Mobilitätsplanung praxisnah weiterzuentwickeln und langfristig in kommunalen Strukturen zu verankern. 

Jetzt die nächsten Mobilitätsinnovationen für Metropolregionen entwickeln. Miteinander. Möglich. Machen.

Eine aktuelle Studie aus dem ReMIX-Umfeld untersucht anhand urbaner Experimente in München, wie bestimmte Mobilitätszukünfte durch drei zentrale performative Mechanismen wirkam gemacht werden.

Wie lassen sich Fragen gerechter Mobilität gemeinsam erforschen und gestalten? Das Seminar „Planning for Mobility Justice“ an der TU München beleuchtet unterschiedliche Perspektiven Rund um das Thema Mobilitäts(un)gerechtigkeit.

Wie lassen sich Mobilitätsinnovationen verantwortungsvoll gestalten – und welche politischen Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Bei der re:publica 2026 in Berlin war MCube auf Europas größter Digital- und Gesellschaftskonferenz vertreten – mit allen 21 Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR.

5.000 Gäste, viele Einblicke: Der Sustainability Day der TUM machte nachhaltige Innovation erlebbar.

MCube Consulting stellt mit SmartEvent ein digitales Tool vor, das Veranstaltungsanmeldungen in München mithilfe von Geodaten einfacher und effizienter macht.

Die neue Studie zeigt: Jeder Euro, der in den ÖPNV im MVV investiert wird, erzeugt fast das Vierfache an wirtschaftlicher Wertschöpfung.

Elektrisch, autonom, vernetzt: Die Logistikbranche steht vor einem großen Wandel. Bei der MCube Speaker Series im Deutschen Museum wurde diskutiert, wie diese Zukunft Realität werden kann.

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.