Innovationsempfehlung 02 - MGeM

Wie sieht nachhaltige Mobilitätsgestaltung aus? Und wie stellen wir sicher, dass die Anliegen aller Bewohner*innen berücksichtigt werden?

Um diese Fragen zu beantworten, begleitete das Projekt „Mobilitätsgerechtigkeit in Metropolregionen (MGeM)“ die Aufwertung eines Areals rund um den Münchner Piusplatz in Berg am Laim. Das Ziel war es, die Mobilitätssituation der Anwohnenden zu verstehen, um konkrete Empfehlungen zu geben, die zur Förderung nachhaltiger Mobilität und Lebensqualität im Quartier beitragen.

Hier findest du unsere Innovationsempfehlung „Öffentliche Räume und soziale Teilhabe“.

English version

Read now the Innovation Recommendation „Public Spaces and Social Participation“.

Im Rahmen einer Community of Practice kamen 2025 regelmäßig Vertreter*innen verschiedener Kommunen zusammen, um sich zu einer sinnvollen Praxis mit städtischen Daten für nachhaltige Mobilität auszutauschen.

Wie lassen sich Fragen gerechter Mobilität gemeinsam erforschen und gestalten? Das Seminar „Planning for Mobility Justice“ an der TU München beleuchtet unterschiedliche Perspektiven Rund um das Thema Mobilitäts(un)gerechtigkeit.

MOSAIQ Aktionstag in Moosach an der Kreuzung Nanga-Parbat-Straße

Am Freitag, 18. September 2026, wartet ein buntes Programm auf Anwohnende und Interessierte, um die neuen Orte im Quartier zu entdecken.

MCube Consulting entwickelt mit MehrwertRad einen praxisnahen Ansatz, um den wirtschaftlichen Nutzen von Radverkehr und Fahrradwirtschaft systematisch messbar zu machen.

Wie sieht Mobilität im Jahr 2035 tatsächlich aus? Bei der MCube Speaker Series im SAP Lab Garching diskutierten wir mit Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand.

Beim diesjährigen Clustertreffen ging es nicht nur um die MCube Innovationsprojekte, sondern vor allem um das fünfjährige Bestehen des Clusters. MCube feiert 5 Jahre und damit 5 Jahre Mobilitätsinnovationen.

rescuePY zeigt, wie Simulationen nicht nur für die Verkehrsplanung eingesetzt werden können, sondern auch für kritische Bereiche urbaner Mobilität.

Während Debatten heute oft von verhärteten Fronten geprägt sind, haben wir ein anderes Format ausprobiert: die Unterhausdebatte.

Ziel ist es, evidenzbasierte Szenarien und Übergangspfade für ein nachhaltiges, inklusives und zukunftsfähiges Mobilitätssystem bis 2055 zu entwickeln.

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.