Wir freuen uns sehr: Der Stadtrat von Landsberg am Lech hat am 15. Mai 2025 einstimmig den neuen Verkehrsentwicklungsplan (VEP) verabschiedet – ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger und zukunftsorientierter Mobilität!
MCube Consulting und Haselhorst Associates Consulting durften die Stadt bei diesem Prozess intensiv begleiten. Eine zentrale Rolle spielte dabei unser Projekt MCube SASIM, aus dem der Mobi-Score als innovatives Planungsinstrument hervorgegangen ist.
Der Mobi-Score ist ein datenbasiertes Analysewerkzeug, das die Nachhaltigkeit von Mobilität anhand eines leicht verständlichen Ampelsystems sichtbar macht. Dafür berücksichtigt der Mobi-Score interne und externe Kosten, wie Fahrzeug- und Betriebskosten, aber auch Klimawirkungen, Luftverschmutzung, Lärm, Unfälle oder Flächenverbrauch. Aus diesen Kosten wird dann der Score abgeleitet, der als verständliches Nachhaltigkeitslabel für verschiedene Verkehrsmaßnahmen dient. In Landsberg wurde er erstmals systematisch in der strategischen Verkehrsplanung eingesetzt – mit großem Erfolg: Der Score half dabei, Stärken und Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen gezielt zu priorisieren.
Der Prozess zur Priorisierung der Verkehrsmaßnamen war bewusst partizipativ angelegt. In einem Workshop ergänzten zunächst Mitglieder des Stadtrats Bewertungen und legten eine Vorauswahl fest. Diese wurde anschließend den teilnehmenden Bürger*Innen vorgestellt und im interaktiven Austausch weiter erläutert. So floss neben der fachlichen Bewertung auch eine politische und gesellschaftliche Perspektive in die Priorisierung ein.
Das Ergebnis des Prozesses dient als konkrete Entscheidungsgrundlage für die weitere Umsetzung. Die Maßnahmen wurden anschließend entlang der Zielerreichung und des Umsetzungspotentials geordnet und es wurden die notwendigen Umsetzungsschritte, beteiligten Akteure und Budgets benannt. So wurde aus der Vielzahl möglicher Maßnahmen ein strukturierter und umsetzungsorientierter Handlungsrahmen geschaffen.
Wir danken der Stadtverwaltung und dem Stadtrat von Landsberg für das entgegengebrachte Vertrauen und die engagierte, offene Zusammenarbeit. Es freut uns besonders, dass wissenschaftlich fundierte Werkzeuge wie der Mobi-Score nun Einzug in die kommunale Praxis halten – und dazu beitragen, Mobilität nachhaltiger zu gestalten.
👉 Hier geht’s zur offiziellen Pressemitteilung der Stadt.
#Clusters4Future
Daniel Schröder | Julia Kinigadner | Nienke Buters | Daniel Broschart | Leonie Schiermeyer | Annika Schäfer | Dr. Lucía Wright | Lea Merk
Im Rahmen einer Community of Practice kamen 2025 regelmäßig Vertreter*innen verschiedener Kommunen zusammen, um sich zu einer sinnvollen Praxis mit städtischen Daten für nachhaltige Mobilität auszutauschen.
Wie lassen sich Fragen gerechter Mobilität gemeinsam erforschen und gestalten? Das Seminar „Planning for Mobility Justice“ an der TU München beleuchtet unterschiedliche Perspektiven Rund um das Thema Mobilitäts(un)gerechtigkeit.
Jetzt die nächsten Mobilitätsinnovationen für Metropolregionen entwickeln. Miteinander. Möglich. Machen.
Eine aktuelle Studie aus dem ReMIX-Umfeld untersucht anhand urbaner Experimente in München, wie bestimmte Mobilitätszukünfte durch drei zentrale performative Mechanismen wirkam gemacht werden.
Wie lassen sich Mobilitätsinnovationen verantwortungsvoll gestalten – und welche politischen Rahmenbedingungen braucht es dafür?
Bei der re:publica 2026 in Berlin war MCube auf Europas größter Digital- und Gesellschaftskonferenz vertreten – mit allen 21 Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR.
5.000 Gäste, viele Einblicke: Der Sustainability Day der TUM machte nachhaltige Innovation erlebbar.
MCube Consulting stellt mit SmartEvent ein digitales Tool vor, das Veranstaltungsanmeldungen in München mithilfe von Geodaten einfacher und effizienter macht.
Die neue Studie zeigt: Jeder Euro, der in den ÖPNV im MVV investiert wird, erzeugt fast das Vierfache an wirtschaftlicher Wertschöpfung.
Elektrisch, autonom, vernetzt: Die Logistikbranche steht vor einem großen Wandel. Bei der MCube Speaker Series im Deutschen Museum wurde diskutiert, wie diese Zukunft Realität werden kann.
No results available
Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?