Euer Quartier in Schwabing-West

Von der Idee zur Umsetzung

Aus Euren Ideen für ein Zukunftsquartier wurde Realität! Seit Sommer 2026 findet Ihr am Apianplatz und in der Fallmerayerstraße zeitlich begrenzt Orte mit mehr Begrünung, Aufenthaltsqualität und einer verbesserten Verkehrssicherheit.

Im Herbst und Winter 2025 fand das MOSAIQ-Ideenforum im Projektquartier in Schwabing-West statt. Dabei entwickelten Bürger*innen mit der Unterstützung von Fachleuten Projektskizzen aus den eingereichten Ideen. Anschließend wählte eine Jury die vielversprechendsten Vorschläge aus. Diese wurden nun Realität! Nach Einholung der erforderlichen Genehmigungen und in Abstimmung mit dem zuständigen Bezirksausschuss freuen wir uns über die temporäre Umsetzung seit Juli 2026. Über den Winter werden die Maßnahmen winterfest angepasst. Ab April 2027 sind optionale Ergänzungen und Anpassungen der Maßnahmen vorgesehen. Es ist geplant, dass die Maßnahmen bis etwa Mitte September 2027 stehen bleiben.

Ihr wollt wissen, wie das Ideenforum ablief? Hier erfahrt Ihr mehr.

An diesen Orten im Quartier wird aus Euren Ideen Realität

Hier findet Ihr eine Übersicht der zeitlich begrenzten Umgestaltungen:

Apianplatz (Ecke Clemensstraße / Apianstraße)

Parklet Fahrrad

Hier gibt es Platz zum Abstellen von Fahrrädern, eine Fahrradreparaturstation sowie ein Leih-Lastenrad. An der Fahrradreparaturstation findet Ihr verschiedene Werkzeuge, mit denen Ihr kleinere Reparaturen an Eurem Fahrrad selbst durchführen könnt. Das Leih-Lastenrad bietet die Möglichkeit, auch schwere oder größere Dinge bequem und ohne Auto von A nach B zu transportieren. Ihr könnt es gegen eine Gebühr per App ausleihen. Nähere Informationen zum Leihvorgang findet Ihr auf unserem Plakat neben der Abstellfläche des Lastenrads oder auf der Webseite unseres Projektpartners evhcle. Die Fahrradständer entlang der Clemensstraße sollen Gehwege und Randbereiche der Grünfläche entlasten. 

Parklet Garten 

Das Parklet Garten setzt sich aus einem Dialogpunkt mit Picknicktisch und Fahrradständern zusammen. Der Picknicktisch lädt zum Aufenthalt am Hochbeetgarten ein. Die entlang der Fahrradstraße Clemensstraße positionierten Fahrradständer sollen Gehwege und Randbereiche der Grünfläche entlasten.  

Hochbeetgarten 

Gegenüber dem Gartenparklet entsteht ein Hochbeetgarten. Für Hobby-Gärtner*innen gibt es hier die Möglichkeit, eine Patenschaft für eines der Hochbeete zu übernehmen und sich aktiv an der Gestaltung und Pflege zu beteiligen. Wasser zum Gießen findet Ihr in einem Wassertank, der regelmäßig vom Projektteam aufgefüllt wird. Der Hochbeetgarten soll 2027 in die Grünfläche erweitert werden, dabei wird auf durchwurzelte Bereiche Rücksicht genommen. Über das Grünpatenprojekt sollen zudem die Ränder der Grünfläche durch Staudenflächen aufgewertet werden. Mobile Liegestühle ermöglichen den Aufenthalt auf der Grünfläche. Diese sind in einer Kiste neben den Hochbeeten verstaut. 

Begegnungsfläche Mobilität 

Auf dieser Fläche gibt es Fahrradständer, an welchen Ihr Euer Fahrrad abstellen könnt. Außerdem bietet das Leih-Lastenrad die Möglichkeit, auch schwere oder größere Dinge bequem und ohne Auto von A nach B zu transportieren. Ihr könnt es gegen eine Gebühr per App ausleihen. Weitere Informationen zum Leihvorgang findet Ihr auf unserem Plakat neben der Abstellfläche des Lastenrads oder auf der Webseite unseres Projektpartners evhcle. 

Durch die Erweiterung der Gehwege im Kreuzungsbereich zur Zittelstraße entstehen klar markierte und freigehaltene Querungsstellen, die eine übersichtlichere Querung der Kreuzung ermöglichen sollen.  

Begegnungsfläche Aktion 

Mithilfe von mobilen Baumtrögen und verschiedenen Sitzmöglichkeiten entsteht ein neuer, beschatteter Treffpunkt für die Nachbarschaft. An unserem Dialogpunkt findet Ihr Informationen zu MCube MOSAIQ sowie Ankündigungen zu bevorstehenden Aktionen, Mitmachmöglichkeiten oder Events.  

Schattenlounge 

Die Schattenlounge bei der großen Platane bietet durch Sitzmöglichkeiten einen verschatteten Aufenthaltsbereich. Ein Kreislaufschrank lädt zum Tauschen ein. 

Die Fahrradständer in diesem Bereich wurden auf die Fahrbahn verlegt, um den Aufenthalt im Schatten der Platane zu ermöglichen. 

Übrigens: Die Vorentwürfe, die die Grundlage für die nun zeitlich begrenzt umgesetzten Maßnahmen lieferten und die bei einer Informationsveranstaltung am 5. Mai 2026 sowie fortlaufend bei unseren Quartiersgesprächen vorgestellt wurden, könnt Ihr hier einsehen. 

Aktuelles im Quartier

MOSAIQ lebt von der Mitwirkung aller im Quartier. In verschiedenen Formaten kann auf vielfältigen Wegen mitgewirkt werden – jeder Input ist wichtig. Gemeinsam können wir Lösungen entwickeln, die möglichst vielen unterschiedlichen Bedürfnissen der Bewohner*innen und Akteur*innen vor Ort gerecht werden. 

Es gibt aktuell keine neuen Beiträge

Events

Wir sind präsent in Eurem Quartier -
bleibt auf dem Laufenden!

Schwabing-West

Ihr wollt wissen, was gerade im Projekt MOSAIQ passiert? Ihr habt Fragen oder Anmerkungen zu den geplanten zeitlich begrenzten Maßnahmen?

Kommt vorbei und tauscht Euch mit dem Projektteam aus – regelmäßig vor Ort in Eurem Quartier.

Das sind die neuen Termine, an denen Ihr uns in Schwabing-West findet:

  • 29. September, 17:30 bis 18:30 Uhr – Zittelplatz (Kreuzung Fallmerayerstraße / Zittelstraße)
  • 13. Oktober, 16 bis 17 Uhr – Apianplatz (Ecke Clemensstraße / Apianstraße)
  • 27. Oktober, 17:30 bis 18:30 Uhr – Zittelplatz (Kreuzung Fallmerayerstraße / Zittelstraße)
  • 5. November, 16 bis 17 Uhr – Apianplatz (Ecke Clemensstraße / Apianstraße)

Weitere Termine folgen.

Wir freuen uns auf Euch!

Aktuelles

Hier gibt‘s Updates zu den neuesten Entwicklungen im Projekt

Allgemein

Moosach

Schwabing-West

22 September 2026

MOSAIQ-Aktionstage in beiden Quartieren haben stattgefunden

Im Juli und August 2026 wurde aus den Ideen von Bürger*innen für die MOSAIQ-Projektquartiere in Moosach und Schwabing-West Realität – letzte Woche waren Anwohnende bei den MOSAIQ Aktionstagen nun eingeladen, die zeitlich begrenzten Umgestaltungen auszuprobieren und den fertigen Aufbau zu feiern!

Bei den Aktionstagen gab es einiges zu entdecken: Von der Lastenradschule über Klimaspaziergänge bis zu Malaktionen war für alle etwas dabei. Außerdem konnten Anwohner*innen und Interessierte dem Projektteam Fragen stellen, sich zum Projekt auszutauschen und gemeinsam die neu gestalteten öffentlichen Flächen zu erleben.

Ihr hattet noch keine Gelegenheit, die Flächen zu sehen? Kommt einfach vorbei, oder schaut bei einem der nächsten Vor-Ort-Termine im Quartier vorbei!

Allgemein

Moosach

22 September 2026

Werdet Beetpat*in!

Ihr habt Lust, an der Kreuzung Nanga-Parbat-Straße / Hugo-Troendle-Straße / Karlingerstraße zu gärtnern und die Patenschaft für ein temporäres Hochbeet zu übernehmen?
Dann bewerbt Euch bis zum 25. September 2026 auf eine Beetpatenschaft.

Dabei wollen wir auch gemeinsam mit Euch ausprobieren, wie das Gärtnern in den kälteren Monaten klappt. Wir geben Euch Tipps, welche Gemüse- und Pflanzensorten geeignet sind und wie man das Beet am besten pflegt – zum Beispiel beim gemeinsamen Auftaktworkshop am 9. Oktober 2026.

So funktioniert die Bewerbung:

Schreibt bis zum 25. September 2026 eine E-Mail an garteln@greencity.de oder hinterlasst die Informationen in einem unserer Projektbriefkästen mit folgenden Informationen:

  • Name
  • Projektquartier (Moosach oder Schwabing-West)
  • Kontaktmöglichkeit (E-Mail oder Telefonnummer)
  • Dass Ihr Eure Einwilligung zur Datenverarbeitung gebt (mcube-cluster.de/datenschutz-hochbeete)
  • Mit wem kümmert Ihr Euch um das Beet (alleine, in der Familie, im Freundeskreis)?
  • Wohnt Ihr in einem Umkreis von 3 km rund um die Beete?

Am 1. Oktober erhaltet Ihr die Rückmeldung zu den Patenschaften.

Allgemein

Moosach

Schwabing-West

Ergebnisse

15 September 2026

Neuer Bericht zu den Fotogeschichten 2025

Wie erleben Kinder Mobilität und öffentlichen Raum in ihrer Nachbarschaft? Dieser Frage gingen wir letztes Jahr mit dem Format der Fotogeschichten nach. Dabei erkundeten Kinder aus Moosach und Schwabing-West ihr Quartier und hielten mit Fotos fest, was ihnen gefällt, was sie stört und was sich verändern sollte. Anschließend sprachen wir mit ihnen über die Aufnahmen und werteten die Gespräche nach gemeinsamen Themen aus.

Jetzt ist der Bericht dazu in der Reihe „Mobilität und Stadtklima“ verfügbar. Er beschreibt die eingesetzte Methode und fasst die zentralen Ergebnisse der Auswertung zusammen.

Im Bereich „Ergebnisse“ findet Ihr neben dem Bericht auch eine interaktive Karte. Dort lassen sich die Fotos der Kinder zusammen mit passenden Zitaten entdecken.

Viel Spaß beim Lesen!

Über Schwabing-West

Schwabing-West ist der am dichtesten besiedelte Stadtbezirk Münchens

Das im Stadtbezirk gelegene Projektquartier ist geprägt von geschlossenen Häuserblocks mit vielen noch gut erhaltenen Altbauten. Neben der Wohnnutzung gibt es eine Vielzahl an sozialen Angeboten, Gastronomie und Geschäften. Der Elisabeth-, Kurfürsten- und Hohenzollernplatz sind zentrale Aufenthaltsorte, die in der Gründerzeit angelegt wurden.

Der Stadtbezirk wurde über die vergangenen Jahrzehnte stark nachverdichtet. Dadurch gingen freie Flächen verloren und viele wurden versiegelt. So heizt sich der Bezirk in den Sommermonaten heute stärker auf als andere Orte. Temperaturmessungen der vergangenen Jahre zeigen, dass es in Schwabing-West besonders heiß werden kann. Entsprechend wichtig ist die Umsetzung von Maßnahmen zur Klimaanpassung, um die Aufenthaltsqualität im Freien gerade im Sommer zu erhöhen oder nächtliche Abkühlung zu ermöglichen. Die Stadtklimaanalyse der Landeshauptstadt München zeigt, dass die wenigen bestehenden Grünflächen nur begrenzt dazu beitragen, das Klima in den Wohngebieten zu verbessern, die in Schwabing-West durch Hitze vergleichsweise stark belastet sind (mäßige bis hohe bioklimatische Belastung).

Auch im Bereich Mobilität gibt es Handlungsbedarf. Der stark verdichtete Stadtbezirk verfügt vielerorts über Straßenräume, die vor allem auf den Autoverkehr ausgerichtet sind. Gleichzeitig zeigt die Wahl der Verkehrsmittel, dass Bewohner*innen des Bezirks Schwabing West viel zu Fuß gehen und Fahrrad fahren. Gemeinsam haben diese beiden Verkehrsarten mittlerweile einen Anteil von 63 Prozent an allen Wegen. Zudem ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr im Stadtbezirk Schwabing-West durch zwei U-Bahnlinien sowie mehrere Tram- und Buslinien sehr gut. 21 Prozent der Wege werden von den Bewohner*innen mit dem Öffentlichen Verkehr zurückgelegt. So trägt der Straßenraum aktuell den Anforderungen an Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden, der Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung nicht ausreichend Rechnung.

Auswahlkriterien

Nach welchen Kriterien wurde Schwabing-West als Projektquartier ausgewählt?

Die Projektquartiere (d.h. die Umgriffe in den Bezirken Schwabing-West und Moosach, in denen MOSAIQ aktiv ist) wurden vom Projektteam basierend auf fachlichen Kriterien und unter Berücksichtigung anderer Vorhaben in München und anhand fachlicher Kriterien ausgewählt.

Konkrete Auswahlkriterien waren unter anderem:
  • Das Quartier ist kein Neubaugebiet.
  • Es besteht ein erhöhter Bedarf an Maßnahmen, die das Quartier auf die vorhergesagten klimatischen Veränderungen vorbereiten können.
  • Es besteht ein erhöhter Bedarf der Stärkung der Mobilität für Alle.
  • Es besteht ein erhöhter Bedarf für nachbarschaftlichen Begegnungsorte.
  • Das Quartier hat eine gute ÖPNV-Anbindung.
    Außerdem war ein wichtiges Kriterium, dass die Bezirksausschüsse MOSAIQ unterstützen und bereit sind, das Projekt inhaltlich mitzugestalten.

Die genauen Umsetzungsorte im Quartier und ihre Gestaltung stehen aktuell noch nicht fest – denn die Bürger*innen und weitere lokale Akteur*innen werden über unsere Innovationswerkstatt, die im Herbst startet, aktiv in die Maßnahmenentwicklung, -gestaltung und -umsetzung eingebunden.

Fest steht: Eine testweise temporäre Umsetzung der Ideen, die 2025 gemeinsam entwickelt werden, findet ab Sommer 2026 im öffentlichen Raum statt.

 

Digitales Schaufenster

Die Mobilität von morgen betrifft uns alle. Ob nachhaltige Verkehrsplanung, innovative Technologien oder smarte Lösungen für Stadt und Land – die Herausforderungen sind vielfältig.

Haben Sie Fragen zur Mobilität der Zukunft? Stehen Sie vor konkreten Problemen in Ihrer Kommune, Ihrem Unternehmen oder Ihrer Forschung? Unser Cluster bringt Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und öffentliche Hand zusammen, um gemeinsam Antworten zu finden.

In MOSAIQ interessiert uns die Schnittstelle von Mobilität und Stadtklima. Mit Stadtklima meinen wir dabei sowohl das Klima im meteorologischen Sinne als auch das Klima untereinander, also wie wir zusammenleben in der Stadt. Konkret setzen wir an dieser Schnittstelle an, indem wir in Reallaboren in zwei Münchner Quartieren gemeinsam mit Bürger*innen Maßnahmen testen und umsetzen, die umweltfreundliche Mobilitätsformen, Partizipation und soziale Teilhabe sowie Aufenthaltsqualität und Klimaresilienz in der Stadt stärken – für eine bessere Qualität von Luft, Zeit und Raum, und für mehr soziale, Flächen- und Klimagerechtigkeit

Titelbild für unseren Bereich "Themen", welches beschriftete Postits in verschiedenen Farben auf einem Whiteboard zeigt. Ein Posit wird von einer Hand glattgestrichen und genauer angeschaut.

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Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.