Planning for Mobility Justice: Forschung, Praxis und gelebte Erfahrung im Dialog

Mit dem Seminar „Planning for Mobility Justice“ wurde an der Technische Universität München ein interdisziplinäres Lehrformat geschaffen, das wissenschaftliche Reflexion mit gesellschaftlicher Praxis verbindet. Im Mittelpunkt standen Fragen sozial gerechter Mobilität und die Herausforderung, unterschiedliche Perspektiven – von Forschung über Verwaltung bis hin zu gelebten Alltagserfahrungen – in gemeinsame Lern- und Gestaltungsprozesse einzubringen.

Ziel des Seminars ist es, Mobilitäts(un)gerechtigkeit nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern gemeinsam mit Praxispartnern konkrete Formen sozialer Intervention und öffentlicher Kommunikation zu entwickeln. 

Die Abschlussveranstaltung am 9. Februar 2026 bot dafür einen sichtbaren Höhepunkt: Nach einer Keynote von Mark Harrison, die dazu anregte, Mobilitätssysteme und Alltagsgegenstände neu zu denken, präsentierten die Studierenden ihre Projekte zu aktuellen Herausforderungen gerechter Mobilität. Entstanden sind unter anderem eine Website, ein Magazin sowie Comics und Lesezeichen, die neue Zugänge zu Fragen von Teilhabe, Barrierefreiheit und Mobilitätskultur eröffnen.

Besonders prägend war dabei der enge Austausch mit zahlreichen Partnerorganisationen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Forschung – darunter die Landeshauptstadt München mit dem Mobilitätsreferat und dem Behindertenbeirat sowie das MCube-Projekt ReMIX – und der daraus hervorgehende neue Raum für Diskussion, Reflexion und gemeinsames Lernen. Nach dem erfolgreichen Auftakt soll das Format im Oktober 2026 in die nächste Runde gehen. 

Weitere Informationen zum Seminar gibt es hier. 

Jetzt die nächsten Mobilitätsinnovationen für Metropolregionen entwickeln. Miteinander. Möglich. Machen.

Im Rahmen einer Community of Practice kamen 2025 regelmäßig Vertreter*innen verschiedener Kommunen zusammen, um sich zu einer sinnvollen Praxis mit städtischen Daten für nachhaltige Mobilität auszutauschen.

Eine aktuelle Studie aus dem ReMIX-Umfeld untersucht anhand urbaner Experimente in München, wie bestimmte Mobilitätszukünfte durch drei zentrale performative Mechanismen wirkam gemacht werden.

Wie lassen sich Mobilitätsinnovationen verantwortungsvoll gestalten – und welche politischen Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Bei der re:publica 2026 in Berlin war MCube auf Europas größter Digital- und Gesellschaftskonferenz vertreten – mit allen 21 Cluster- und Campus-Initiativen des BMFTR.

5.000 Gäste, viele Einblicke: Der Sustainability Day der TUM machte nachhaltige Innovation erlebbar.

MCube Consulting stellt mit SmartEvent ein digitales Tool vor, das Veranstaltungsanmeldungen in München mithilfe von Geodaten einfacher und effizienter macht.

Die neue Studie zeigt: Jeder Euro, der in den ÖPNV im MVV investiert wird, erzeugt fast das Vierfache an wirtschaftlicher Wertschöpfung.

Elektrisch, autonom, vernetzt: Die Logistikbranche steht vor einem großen Wandel. Bei der MCube Speaker Series im Deutschen Museum wurde diskutiert, wie diese Zukunft Realität werden kann.

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.