4. Newsletter TrEx (Aug. 23)

Newsletter vom August 2023

Transformative Mobilitätsexperimente (TrEx)

Das MCube Leuchtturm-Projekt Transformative Mobilitätsexperimente sieht Experimente und Krisenerfahrungen als Schlüssel für die Mobilitätswende. Wir befassen uns mit drei Arten von Experimenten:

Testfelder für technische Innovationen

Wir untersuchen die Rolle von technologieorientierten Reallaborprozessen in verschiedenen Innovationsräumen der Mobilität, vom öffentlichen Raum bis hin zu Firmenprozessen.

Highlights aus dem ersten Jahr:

  • Drei Kompetenz-Workshops in Kollaboration mit dem Mobilitätsreferat sowie dem MCube Integrationsprojekt ReMGo (Responsibility Mobility Governance and Innovation) zur verantwortungsvollen Gestaltung von Mobilitätsexperimenten
  • Fertigstellung erster sozialwissenschaftlicher Analysen zu Innovationsprozessen in Testfeldern basierenden auf Expertenbefragungen und Begleitforschung

Die neu entstehenden Wissens- und Kompetenznetzwerke bündeln wir in einem Konzept für das Kompetenzzentrum verantwortungsvolle Mobilitätsexperimente, das als Anlaufstelle für Fragen zu Reallaborprozessen in München und anderswo dient.

Natürliche Experimente & Krisenerfahrungen

Wir untersuchen, wie sich Krisenerfahrungen auf die Mobilitätswende auswirken. Im Vordergrund steht die Frage, wie Städte auf Krisen wie die Covid-19 Pandemie reagiert haben und inwiefern das Krisenmanagement die städtische Mobilitätspolitik langfristig beeinflusst hat.

Highlights aus dem ersten Jahr:

  • Vergleichsstudie der Auswirkungen der Coronapandemie auf die Mobilitätsstrategien von acht europäischen Metropolen (Barcelona, Brüssel, Dublin, Kopenhagen, Lissabon, Madrid, München, Paris) und Veröffentlichung eines Policy Briefs

Auf der Grundlage unserer Ergebnisse erarbeiten wir Grundsätze für eine krisenresiliente Mobilitätswende, welche die Grundlage für das Munich Resilience Lab bilden werden.

Alltagsweltliche (soziale) Experimente

Ausgehend von den Krisenerfahrungen der letzten Jahre erforschen wir, was sich Münchner*innen für die Zukunft der Mobilität vorstellen und wie solche Krisen gemeinsame Vorstellungshorizonte erweitern oder einschränken. Diese Erkenntnisse fließen in das Munich Resilience Lab ein.

Highlights aus dem ersten Jahr:

  • Entwicklung von Zukunftsszenarien mit Hilfe von Fokusgruppen zu resilienter Zukunfts-Mobilität und Bürger*innen-Beteiligung
  • München-weite Befragung zu (Zukunfts-)Mobilität gemeinsam mit den MCube Projekten aqt und STEAM

 

Zur Projektseite 

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.

Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.

Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.

Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?

Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?

Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?

Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick

Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik

Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.