Die Toyota Mobility Foundation (TMF) und MCube Consulting haben ein gemeinsames Forschungsprojekt ins Leben gerufen, um die Zukunft der Mobilitätssysteme in Europa zu untersuchen und mitzugestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die langfristige Rolle der Schiene und ihre Integration in ein umfassenderes multimodales Ökosystem.
Die Initiative mit dem Titel „Futures of European Mobility Systems“ läuft bis Mai 2027 und soll evidence-basedMeans that decisions, measures or concepts are based on verifiable facts, data or scientific findings - rather than on assumptions, opinions or pure experience. The aim is to create a sound and comprehensible basis for action and planning. Szenarien und Übergangspfade entwickeln, wie sich das europäische Mobilitätssystem weiterentwickeln kann, um große gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.
Dieses gemeinsame Forschungsprojekt spiegelt das strategische Ziel der TMF wider, über einzelne Verkehrsträger hinauszugehen und zu einem ganzheitlichen, systemweiten Verständnis von Mobilität zu gelangen. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass es bei Mobilität nicht nur um Infrastruktur oder Technologie geht, sondern dass sie ein grundlegender Faktor für gesellschaftliche Teilhabe, Gerechtigkeit und Lebensqualität ist.
Durch die Kombination einer globalen Perspektive mit lokalem Fachwissen zielt das Projekt darauf ab, zu definieren, welche Fähigkeiten zukünftige Mobilitätssysteme bieten müssen, um den Bedürfnissen der vielfältigen Bevölkerung in ganz Europa gerecht zu werden – von dicht besiedelten städtischen Zentren bis hin zu unterversorgten Regionen.
Aufbauend auf der Vision der Europäischen Kommission, wonach die Schiene das Rückgrat eines nachhaltigen Verkehrs bildet, wird im Rahmen des Forschungsprojekts kritisch untersucht, wie die Schiene diese Rolle in der Praxis erfüllen kann – und wo sie durch andere Mobilitätslösungen ergänzt werden muss.
Das Projekt verfolgt einen „Rail-plus-X“-Ansatz und berücksichtigt dabei, dass zukünftige Mobilitätssysteme vom Zusammenspiel zwischen der Schiene und einer Vielzahl anderer Verkehrsträger abhängen werden. Dazu gehört die Bewältigung zentraler Herausforderungen wie der Anbindung der „First Mile“ und der „Last Mile“, der regionalen Erreichbarkeit sowie von Versorgungslücken in Gebieten, in denen die Schiene allein den Bedarf nicht decken kann.
Mit diesem Ansatz zielt das Projekt darauf ab, eine isolierte Verkehrsplanung zu überwinden und integrierte, multimodale Ökosysteme zu schaffen, die widerstandsfähig, inklusiv und effizient sind.
Die Forschung wird interdisziplinäre Methoden aus den Bereichen Verkehrsplanung, Wirtschaftswissenschaften und Politikanalyse kombinieren, um fundierte und umsetzbare Erkenntnisse zu liefern. Zu den Schlüsselelementen gehören:
Das Ergebnis wird eine Reihe klarer, evidenzbasierter Rahmenwerke sein, die Entscheidungsträgern helfen sollen, die Komplexität zu bewältigen und den Übergang zu nachhaltigen Mobilitätssystemen in ganz Europa zu beschleunigen.
Das Projekt vereint sich ergänzende Stärken. TMF bringt seinen missionsorientierten Ansatz und sein Engagement für die Schaffung einer inklusiveren Mobilitätsgesellschaft im Einklang mit den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ein.
MCube Consulting, das im Münchner Cluster für die Zukunft der Mobilität verwurzelt ist, steuert Spitzenforschung, interdisziplinäres Fachwissen und enge Verbindungen zu Praxistests und der Umsetzung in der realen Welt bei.
Gemeinsam zielt das gemeinsame Forschungsprojekt darauf ab, die Lücke zwischen Vision und praktischer Umsetzung zu schließen und sicherzustellen, dass Erkenntnisse in greifbare Auswirkungen für Mobilitätssysteme und die Menschen, die auf sie angewiesen sind, umgesetzt werden.
Über die analytischen Ergebnisse hinaus zielt die Initiative darauf ab, zu einem breiteren europäischen Dialog über den Mobilitätswandel beizutragen. Durch die Einbindung von Akteuren aus Behörden, Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wird das Projekt dazu beitragen, eine gemeinsame Vision für ein nachhaltiges, inklusives und zukunftsfähiges Mobilitätssystem zu entwickeln.
The Toyota Mobility Foundation (Vorsitzender: Akio Toyoda) wurde im August 2014 von der Toyota Motor Corporation (Toyota) gegründet, um die Entwicklung einer mobileren Gesellschaft zu fördern, in der sich jeder frei bewegen kann. Die Stiftung unterstreicht Toyotas anhaltendes Engagement für kontinuierliche Verbesserung und den Respekt vor den Menschen. Sie nutzt Toyotas Fachwissen und Technologien, um starke Mobilitätssysteme zu unterstützen und gleichzeitig Ungleichheiten in der Mobilität zu beseitigen. Die TMF arbeitet mit Universitäten, Regierungen, gemeinnützigen Organisationen, Forschungseinrichtungen und anderen Organisationen zusammen und entwickelt Programme, die auf die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) abgestimmt sind, um Mobilitätsprobleme weltweit anzugehen.
„Die TMF hat sich zum Ziel gesetzt, eine wahrhaft mobile Gesellschaft zu schaffen, die den Menschen hilft, ein besseres Leben zu führen, ganz gleich, wo sie sich befinden“, sagte der Vorsitzende Akio Toyoda.
In 2025, representatives from various municipalities regularly met as part of a Community of Practice to exchange ideas on meaningful practices with urban data for sustainable mobility.
How can questions of equitable mobility be jointly researched and shaped? The seminar „Planning for Mobility Justice“ at the TU Munich highlights different perspectives on mobility (in)justice.
Develop the next mobility innovations for metropolitan regions. Together. Possible. To make it happen.
A recent study from the ReMIX environment investigates, through urban experiments in Munich, how specific mobility futures are made effective by three central performative mechanisms.
How can mobility innovations be designed responsibly — and what political frameworks are needed for this?
At re:publica 2026 in Berlin, MCube was represented at Europe's largest digital and society conference – with all 21 cluster and campus initiatives of the BMFTR.
5,000 guests, many insights: TUM's Sustainability Day made sustainable innovation tangible.
MCube Consulting is introducing SmartEvent, a digital tool that makes event registration in Munich easier and more efficient through the use of geodata.
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Electric, autonomous, networked: The logistics industry is facing a major transformation. The MCube Speaker Series at the Deutsches Museum discussed how this future can become reality.
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What is MOSAIQ?
Imagine something: There is more space for people. The streets have more trees and plants. Everyone can get around better. That's how your Schwabing-West district could be in the future. How would you like your district to be? We want to talk to you about it!
The project is called MOSAIQ. MOSAIQ is a research∙project. MOSAIQ means: Mobility and urban climate in the future city∙part. The Technical University of Munich is leading the project.
What is MOSAIQ about?
MOSAIQ wants to make the streets in the city∙part more beautiful. People should feel comfortable there. There should be more space. For meetings and plants, for example. You can help decide what is tried out in the Stadt∙teil. The ideas come from you. Some ideas will be tried out on the streets for a certain period of time.
The aim of MOSAIQ is to make urban districts good places to live.
At the same time, the climate in the city should improve. And people should be able to move around the city easily.
What is happening in the district?