Newsletter vom November 2023
COLTOC
Die Verbesserung der Genauigkeit der Modellierung, Verfolgung und Überwachung menschlicher Mobilitätsmuster innerhalb von Städten ist ein wesentlicher und anspruchsvoller Aspekt, insbesondere im Zeitalter neu entstehender Verkehrsdienste.
Im Rahmen des COLTOC-Projekts konzentrieren wir uns auf die Verbesserung der Vorhersage menschlicher Mobilität durch den strategischen Einsatz neuartiger Sensortechnologien und routenbasierter Verkehrssteuerungsalgorithmen. Durch einen umfassenden Ansatz nutzen wir Crowd-Sensing-Methoden und Wi-Fi-Probe-Request-Frames, um wertvolle Daten zur Schätzung der Anzahl von Menschen in einem Gebiet und zum Verständnis ihrer Dynamik zu sammeln. Dieser Datensatz kann eine grundlegende Rolle bei der Verbesserung von Mobilitätsdiensten, der Optimierung von Verkehrsnetzen und bei der allgemeinen Weiterentwicklung der Stadtplanung spielen.
Der Aufbau der Sensortechnologie wurde in der Prototypenphase getestet und validiert. Zum Schutz im Freien werden die Sensoren in Schutzkästen untergebracht. Es ist geplant, etwa 20 dieser Sensoren an vordefinierten Orten in Kirchheim zu installieren, um eine Datenerfassung aus der Ferne zu ermöglichen.
Die Testphase des COLTOC-Projekts läuft derzeit in der Stadt Kirchheim. Positive Ergebnisse werden breitere Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen im Verkehrs- und Mobilitätssektor eröffnen, einschließlich der Unternehmen im Großraum München, der Kommunen und der Metropolregion. Sie können die Projektergebnisse nutzen, um kommerzielle Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Algorithmen zur Verkehrssteuerung, Sensortechnologien und integrierten Mobilitätslösungen zu entwickeln.
Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.
Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.
Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.
Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.
Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?
Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?
Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?
Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick
Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik
Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren
No results available
Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?