InterLog

Integrierte Logistikkonzepte für nachhaltige und flexible urbane Logistiknetzwerke

Was haben wir gemacht?

Nachhaltige Paketzustellung mit Lastenrädern und Mikrodepots

Im Projekt haben wir untersucht, wie Lastenräder die Paketzustellung in urbanen Räumen effizienter und nachhaltiger gestalten können. Dafür wurden innerhalb der Stadt sogenannte Mikrodepots eingerichtet – kleine Verteilzentren, an denen Pakete von herkömmlichen Lieferfahrzeugen auf Lastenräder umgeladen wurden.

Anschließend erfolgte die Zustellung auf der „letzten Meile“ per Lastenrad direkt zu den Empfängerinnen und Empfängern. Ziel war es zu analysieren, ob diese Form der Zustellung schneller, flexibler und umweltfreundlicher ist als die direkte Auslieferung mit großen Lieferfahrzeugen.

Wie haben wir es gemacht?

Datenbasierte Froschung zu urbaner Lieferlogistik

In Kooperation mit dem Logistik Start-Up „Business forBikes“ (B4B) haben wir die Auslieferung von 1,5 Tonnen Stückgut täglich analysiert. Die Ware wurde dabei täglich im Osten Münchens abgeholt und später mit Lastenrädern ausgeliefert.

Parallel dazu erforschten wir Geschäftsmodelle und Bewertungsmethoden im Lieferverkehr, Algorithmen zur Distributions-und Routenplanung, sowie die logistische Abwicklung innerhalb von Distributionszentren.

Warum haben wir es gemacht?

Weniger Emissionen und mehr Effizienz in der Stadtlogistik

Der zunehmende Lieferverkehr in Städten wie München stellt eine große Herausforderung für nachhaltige urbane Mobilität dar. Herkömmliche Paketzustellungen benötigen viel Straßenraum, verursachen Staus, kosten Zeit und tragen durch hohe Emissionen erheblich zur Umweltbelastung bei. 

Besonders in dicht besiedelten Stadtgebieten stoßen konventionelle Lieferkonzepte zunehmend an ihre Grenzen. Kleine Lastenräder bieten hier eine nachhaltige und effiziente Alternative. Sie benötigen deutlich weniger Platz, reduzieren Emissionen und ermöglichen flexible Zustellungen auch in stark 

frequentierten Innenstadtbereichen. Dadurch können sie nicht nur den Lieferverkehr umweltfreundlicher gestalten, sondern auch zur Entlastung des urbanen Verkehrsraums beitragen.

Projektpartner*innen

InterLog setzte auf ein Team aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand

Alexander Bloemer

Prof. Dr. Maximilian Schiffer

Prof. Dr. Pirmin Fontaine

Dr. Gerhard Hiermann

Prof. Dr. Stefan Minner

Prof. Dr.-Ing. Johannes Fottner

Maximilian Wünnenberg

Andreas Habl

Banu Ulusoy-Dereli

Matthias Langer

Prof. Dr.-Ing. Rolf Moeckel

Das Logo zeigt die Buchstaben "TUM" in großen, blauen Großbuchstaben in einer klaren, modernen serifenlosen Schrift. Die Buchstaben sind sehr breit und dicht aneinander gereiht.
Das Foto zeigt das Logo der Gebhardt Logistic Solutions GmbH
SAP Logo: Weiße Großbuchstaben ‚SAP‘ auf blauem Hintergrund mit einer nach rechts oben auslaufenden Dreiecksform. Unten rechts befindet sich das eingekreiste ®-Symbol für die eingetragene Marke.

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.