München prüft aktuell eine Bewerbung für die Olympischen Spiele. Dafür braucht es eine fundierte Entscheidungsgrundlage: Welche Effekte hätten die Spiele für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft?
MCube Consulting wurde im Juli 25 beauftragt, diese Fragen in einer Kurzstudie zu untersuchen. Die Studie entstand in enger Zusammenarbeit mit Expert*innen der TU München sowie dem Sportreferat, Planungsreferat und Mobilitätsreferat der LHM sowie mit der Verkehrsmodellierung der Stadtwerke München.
Für die Untersuchung nutzten die Expert*innen verschiedene wissenschaftliche Methoden:
Ziel war es, den gesamtwirtschaftlichen Nutzen und die Nachhaltigkeit einer Austragung zu bewerten. Dabei wurden Chancen – wie Aufwertung der Stadt, bessere Mobilität und ein positives Image – ebenso betrachtet wie Risiken, zum Beispiel hohe Kosten, Umweltbelastungen oder die begrenzte Steuerungsfähigkeit großer Infrastrukturprojekte. Mietsteigerungen und Gentrifizierung spielten nur eine untergeordnete Rolle.
Die Untersuchung zeigt, dass Olympia langfristig positive Effekte für München erzeugen kann, wenn die Risiken aktiv gesteuert werden:
Szenarioanalysen zeigen ein Potenzial von bis zu niedrigen zweistelligen Milliardenwerten, während im negativen Fall ein Verlust im einstelligen Milliardenbereich möglich ist.
Damit München den maximalen Nutzen aus Olympia zieht, empfehlen die Expert*innen:
Autorenteam – MCube Consulting: Dr.-Ing. Daniel Schröder und Felix Waldner
Expert*innen-Team – TU München: Prof. Hanna Hottenrott, Prof. Gebhard Wulfhorst, Prof. Allister Loder, Dr. Nadia Alaily-Mattar und Oliver May-Beckmann (TUM/MCube)
Mit gezielten, nachhaltig geplanten Maßnahmen können die Olympischen Spiele München weit über den Sport hinaus stärken – als Stadt mit nachhaltiger Mobilität, starken Wirtschaftsimpulsen und lebendiger Gesellschaft.
Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.
Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.
Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.
Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?