Ein Blick in die Utopie schärft den Blick für die Realität! (Feb. 23)

Angesichts des Klimawandels und überfüllter Straßen ist klar: Wir müssen unser Mobilitätsverhalten ändern. Dafür muss der Mensch in den Mittelpunkt der Stadtgestaltung rücken. Wie hier an der Max-Josef-Brücke in München. Größer könnte der Kontrast nicht sein: zwischen der 8-spurigen Straße an der riesigen Kreuzung und der lebhaften urbanen Utopie mit Blick direkt auf die Isar. Für den Zukunftscluster MCube entworfen vom Hamburger Künstler Jan Kamensky, der sich selbst als visueller Utopist bezeichnet. Spielerisch wandelt er autogerechte Straßen in menschenfreundliche Orte um und löst damit ein neues Bewusstsein bei den Betrachtern aus. Sie erleben ihre Nachbarschaft autofrei, begrünt und lebenswert. Danach kehren sie mit einem geschärften Blick in die Realität zurück. Mit den utopischen Videos will Jan Kamensky die Sicht auf unsere Lebensweise ändern. In erster Linie haben sie das Ziel, das Bewusstsein der Betrachter zu erweitern und das eigene Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. Die Realisierbarkeit der Utopien ist zweitrangig.

Diese drei Münchner Utopien wurde von Jan Kamensky in Zusammenarbeit mit dem Zukunftscluster MCube und seinem engen Partner Digital Hub Mobility by UnternehmerTUM  ermöglicht.

Münchner Utopie: Max Josef Brücke

Münchner Utopie: Candidplatz

Münchner Utopie: Sommerstraße in der Au

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.

Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.

Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.

Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?

Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?

Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?

Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick

Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik

Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.