TUM Sustainability Day 2026: Nachhaltigkeit als Treiber von Innovation (Apr. 26)

Der Sustainability Day der Technischen Universität München hat eindrucksvoll gezeigt, welche zentrale Rolle Nachhaltigkeit für zukünftigen ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Fortschritt spielt. Rund 5.000 Gäste nahmen an der Veranstaltung am 29.04.2026 teil und informierten sich über aktuelle Forschungs- und Innovationsprojekte.

Am MCube Mobilitäts-Stand wurde die gesamte Bandbreite nachhaltiger Mobilität präsentiert und Raum für Austausch geschaffen:

  • Internationale Delegationen informierten sich über Projekte zum autonomen Fahren im öffentlichen Nahverkehr
  • Studierende diskutierten Ansätze für mehr Mobilitätsgerechtigkeit
  • Forschende aus den Sozialwissenschaften tauschten sich über Echtzeit-Verkehrssimulationen für eine nachhaltigere Stadtplanung aus

Zentrale Eindrücke des Tages

Besuch des TUM-Präsidenten Prof. Thomas F. Hofmann
Er betonte die Bedeutung des Zusammenspiels von Forschung, Unternehmertum und Gesellschaft für nachhaltige Innovationen. Nachhaltigkeit sei dabei integraler Bestandteil von Forschung und Wertschöpfung.

Grußwort von Oberbürgermeister Dominik Krause
Der TUM-Alumnus ermutigte Studierende und Forschende, die Stadt München als „Reallabor“ zu nutzen, um Ideen zu testen, weiterzuentwickeln und in die Praxis zu überführen.

Besuch einer Grundschulklasse
Ein besonderer Moment war der Besuch von 30 Grundschulkindern, die mit großer Neugier Projekte rund um Barrierefreiheit und autonome Mobilität erkundeten. Der direkte Austausch zeigte, wie früh Interesse an Technologie und nachhaltiger Zukunftsgestaltung geweckt werden kann.

Ein besonderer Dank gilt dem Team um TUM Vizepräsident Prof. Werner Lang sowie dem Sustainability Office unter der Leitung von Dr. Georg Röder für die Organisation dieses erfolgreichen Tages.

copyright© Matthias Grundei

Jetzt die nächsten Mobilitätsinnovationen für Metropolregionen entwickeln. Miteinander. Möglich. Machen.

MCube Consulting stellt mit SmartEvent ein digitales Tool vor, das Veranstaltungsanmeldungen in München mithilfe von Geodaten einfacher und effizienter macht.

Die neue Studie zeigt: Jeder Euro, der in den ÖPNV im MVV investiert wird, erzeugt fast das Vierfache an wirtschaftlicher Wertschöpfung.

Elektrisch, autonom, vernetzt: Die Logistikbranche steht vor einem großen Wandel. Bei der MCube Speaker Series im Deutschen Museum wurde diskutiert, wie diese Zukunft Realität werden kann.

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.

Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.

Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.

Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?

Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.