Worum geht es in diesem Use Case?
Genau das möchten wir mit unserem Use Case 1 erreichen: Wir setzen uns dafür ein, Mobilitätsbudgets als attraktiven Benefit für Mitarbeitende in Unternehmen zu etablieren. So können Arbeitgebende nicht nur ihre Mitarbeitenden auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität begleiten, sondern auch ihre Attraktivität als moderne Arbeitgebende stärken.
Uns interessiert dabei besonders: Wie verändert sich das Mobilitätsverhalten der Mitarbeitenden, wenn Unternehmen ihnen attraktive Mobilitätsangebote machen? Können wir damit erreichen, dass Arbeitnehmende neue Verkehrsmittel ausprobieren und je nach Situation komfortabel das passende Verkehrsmittel wählen können?
Lassen Sie uns gemeinsam Mobilität neu denken und nachhaltiger gestalten!
Nachhaltig unterwegs
im Job
Das Projekt verfolgt das Ziel, mehr Menschen für nachhaltige Mobilitätsangebote zu gewinnen und damit einen spürbaren Beitrag zur Verkehrswende in München zu leisten. Konkret möchten wir die Nutzung des sogenannten Umweltverbunds fördern. Dazu zählen neben klassischen öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn auch flexible Shared-Mobility-Angebote, Fahrräder, E-Scooter und weitere Mobilitätsformen.
Zudem möchten wir herausfinden, wie sich ein solches Angebot auf das Mobilitätsverhalten auswirkt. Dabei interessiert uns besonders, ob und in welchem Umfang Wege vom privaten Auto hin zu nachhaltigeren Verkehrsmitteln verlagert werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für zukünftige Mobilitätslösungen dienen, die sich auch über München hinaus umsetzen lassen.
Eine dauerhafte Umsetzung entsprechender Angebote innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft ist aufgrund der aktuellen Förderbestimmungen derzeit noch nicht möglich. Die Teilnahme an der Testphase ist davon jedoch unabhängig. Sollten die Ergebnisse zeigen, dass Mobilitätsbudgets ein nachhaltigeres Mobilitätsverhalten fördern, können sie eine wichtige Grundlage dafür schaffen, das Thema künftig weiterzuverfolgen und passende Rahmenbedingungen zu entwickeln.
Die Testphase wird im Sommer 2026 gemeinsam mit ausgewählten Mitarbeitenden der Fraunhofer-Gesellschaft durchgeführt. Das Vortracking startet am 1. Juli 2026. Die Testphase dauert insgesamt vier Monate und endet am 31. Oktober 2026. Die Testphase setzt sich dabei aus zwei Teilen zusammen: Dem Vortracking und der Budget-Phase. Die Testphase beginnt mit dem einmonatigen Vortracking.
Dafür installieren Sie die TUM-Mobility-App auf Ihrem Smartphone. Diese zeichnet automatisch und anonym Ihre zurückgelegten Wege auf.
Danach startet die Budget-Phase. Hier stellen wir Ihnen ein Mobilitätsbudget zur Verfügung.
Dieses können Sie ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen drei Monate lang testen. Auch während dieser Zeit werden Ihre Wege mit der TUM-Mobility-App aufgezeichnet. Die Testphase dauert also insgesamt vier Monate.
Use-Case-spezifische Q&A
Ihre Fragen &
unsere Antworten
Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Ein fester Geldbetrag, der nach Wunsch für verschiedene Verkehrsmittel flexibel nutzbar ist. Die Verwaltung und Nutzung erfolgt in der MobiPionier-Testphase bequem über die uRyde-Mobilitätsbudget-App.
Mit einem Mobilitätsbudget lassen sich unterschiedliche Verkehrsangebote flexibel und bedarfsgerecht nutzen. Ob öffentlicher Nahverkehr, Fahrrad oder Carsharing – unterschiedliche Optionen können bequem kombiniert und nach Situation ausgewählt werden.
Diese finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgebenden fördert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, da sie mehr Freiheit und Selbstbestimmung in ihrer täglichen Mobilität, wie auf dem Arbeitsweg aber auch in der Freizeit, ermöglichen. Die Verwaltung erfolgt einfach und übersichtlich über eine App, sodass jederzeit Transparenz über das bereits genutzte Monatsbudget besteht. In der Testphase wird das Mobilitätsbudget in den Teilnehmenden kostenlos durch das Forschungsprojekt zur Verfügung gestellt.
Multimodale Mobilität bedeutet, je nach Bedarf verschiedene Verkehrsmittel für eine Strecke oder Reise zu nutzen. So kann man beispielsweise an einem Tag die U-Bahn nehmen und an einem anderen das Fahrrad oder ein Carsharing-Auto wählen.
Auch innerhalb einer einzelnen Wegekette lassen sich Verkehrsmittel sinnvoll kombinieren: Ein Teil der Strecke wird zum Beispiel mit der U-Bahn zurückgelegt, für den restlichen Weg steigt man auf ein Bikesharing-Fahrrad um.
Teilnahme und Ablauf der Testpahse
Hiweis: Das Mobilitätsbudget kann ausschließlich für Mobilitätsangebote innerhalb Deutschlands verwendet werden.
Wir möchten die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie von Sharing-Angeboten stärken. Daher können mit dem Mobilitätsbudget folgende Mobilitätsangebote bezahlt werden:
Nicht mit dem Mobilitätsbudget bezahlt werden können folgende Mobilitätsangebote:
Das Mobilitätsbudget wird in der dreimonatigen Testphase 100,00 € pro Person und Monat umfassen. Maximal stehen in der Testphase also 300,00 pro Person zur Verfügung. Wenn das Budget in einem Monat nicht aufgebraucht wird, kann es mit in den nächsten Monat genommen werden. Sollte das Gesamtbudget zum Ende der Testphase nicht aufgebraucht sein, so verfällt es.
Digital verwaltet wird das Mobilitätsbudget über die uRyde-Mobilitätsbudget-App.
Die Buchung erfolgt dabei über eine digitale Debitkarte, die monatlich mit dem Budget aufgeladen wird. Die Karte kann dann als Zahlungsmittel in den gängigen Apps (z. B. MVGO, Miles, Bolt) hinterlegt werden.
Informationsmaterialien und Anleitungen zur Nutzung der uRyde-Mobilitätsbudget-App finden Sie unter https://info-center.uryde.de/faq/mobilitaetsbudget.
Ja, die Teilnahme an der Testphase ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Die Kosten für das Budget werden vollständig übernommen.
Hinweis: Die Technische Universität München weist darauf hin, dass die im Rahmen dieser Studie gewährte Mobilitätszuwendung (100 € monatlich über drei Monate, gesamt 300 €) selbständig zu versteuern sind.
Sie wurden für die Teilnahme an der Testphase kontaktiert, weil Sie zur Zielgruppe von MobiPionier gehören. Die Zielgruppe umfasst alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraunhofer ZV und EMFT. Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt ausschließlich für Forschungszwecke. Ihre Teilnahme hilft uns dabei, besser zu verstehen, wie Mobilitätsbudgets im Pendelalltag genutzt werden und wie sie weiter verbessert werden können.
Es können alle Personen an der Testphase teilnehmen, die
Aufgrund der begrenzten Projektmittel besteht leider keine Garantie darauf, nach der Bewerbung als Testperson für die Testphase ausgewählt zu werden.
Die Auswahl der Testpersonen erfolgt nach wissenschaftlichen Methoden durch die TUM. Sollten Sie sich nach der Zusage bis 28.06.2026 nicht in den Apps registriert haben, so werden Sie von der Studie ausgeschlossen. Somit können andere Testpersonen nachrücken.
Ja, die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie entscheiden selbst, ob Sie teilnehmen möchten. Sie können jederzeit ohne Angabe von Gründen entscheiden, nicht weiter teilzunehmen. Sie erhalten dann kein Mobilitätsbudget mehr.
Bitte teilen Sie uns über mobipionier.sv@ed.tum.de mit, wenn Sie nicht mehr an der Testphase teilnehmen möchten.
Falls im Rahmen der Studie bereits Daten von Ihnen erhoben wurden, können Sie außerdem angeben, ob diese weiterhin für die wissenschaftliche Auswertung verwendet werden dürfen oder ob sie gelöscht werden sollen, soweit dies datenschutzrechtlich möglich ist.
Sie benötigen ein funktionsfähiges Smartphone mit Internetzugang und sollten routiniert im Umgang damit sein. Für die Testphase müssen Sie die TUM-Mobility-App auf Ihr Smartphone laden und über die gesamte Laufzeit der Testphase installiert lassen.
Für das Mobilitätsbudget benötigen Sie zudem die uRyde-App. Die Verkehrsangebote buchen und bezahlen Sie mit der digitalen Debitkarte.
Für die Teilnahme ist es ideal, wenn Sie sich während des Großteils der Testphase in München aufhalten, da der Fokus der Untersuchung auf der alltäglichen Pendelmobilität liegt. Da die Testphase jedoch in die Sommerferien- und Urlaubszeit fällt, ist eine Teilnahme auch möglich, wenn Sie zeitweise nicht in München sind. Wichtig ist lediglich, dass Sie sich im gesamten Testzeitraum nicht länger als vier Wochen am Stück außerhalb von München aufhalten.
Wenn Sie an der Studie teilnehmen, müssen Sie die TUM Mobility App herunterladen und sich dort registrieren. Zudem müssen Sie bis zum Ende der Testphase Ihre alltäglichen Wege damit aufzeichnen und bestätigen. Weiterhin müssen Sie die uRyde-Mobilitätsbudget-App installieren, um das dort für Sie bereitgestellte Mobilitätsbudget nutzen zu können. Dazu stellt Ihnen der Anbieter eine digitale Debitkarte bereit. Darüber hinaus werden wir Sie im Verlauf der Testphase mehrmals gezielt um ein kurzes Feedback bitten. Ihr Feedback hilft uns dabei, die Studie besser zu verstehen und zukünftige Forschungsprojekte zu verbessern. Insgesamt erhalten Sie drei Befragungen, die nur wenige Minuten dauern.
Sie werden spätestens 3 Tage vor dem Start der Testphase von uns per E-Mail informiert, ob Sie für die Teilnahme ausgewählt wurden.
Du bist an einer Zusammenarbeit mit MCube interessiert?
Dann melde Dich sich gerne bei uns.
Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?