Erprobung autonomen Fahrens unter realen Bedingungen auf dem Oktoberfest
Mit dem Projekt „MCube Wiesn Shuttle“ wurde gezeigt, dass autonomes Fahren bereits heute auch in hochkomplexen urbanen Verkehrssituationen möglich ist.
Rund um die Oktoberfest 2024 testete das Forschungsteam erstmals ein vollautomatisiertes Shuttle im dichten Wiesnverkehr – mit Fußgängerströmen, Fahrrädern, Rikschas und starkem Stadtverkehr.
Ziel des Projekts war es, die Technologie nicht nur unter Laborbedingungen, sondern im realen Alltag sichtbar und erlebbar zu machen.
Entwicklung eines KI-gesteuerten Forschungsfahrzeuges
Für das Projekt wurde eine speziell entwickelte Software für autonomes Fahren in das Forschungsfahrzeug EDGAR integriert. Das Fahrzeug wurde mit modernster Sensorik, Kameratechnik sowie KI-basierter Entscheidungslogik ausgestattet, um sich sicher durch den komplexen Verkehr rund um die Wiesn bewegen zu können.
Zusätzlich kamen Sicherheitsmechanismen wie ein Sicherheitsfahrer sowie Teleoperation zum Einsatz, sodass das Shuttle auch in schwierigen Situationen abgesichert werden konnte.
Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, im Rahmen eines öffentlichen Reallabors selbst mit dem autonomen Shuttle mitzufahren und die Technologie aus erster Hand zu erleben.
Demonstration einer sicheren und nachhaltigen Mobilität der Zukunft
Das Projekt sollte zeigen, welches Potenzial autonome Fahrzeuge für die Mobilität in Städten besitzen. Autonome Shuttles können künftig dabei helfen, den Verkehr sicherer, effizienter und nachhaltiger zu gestalten sowie den öffentlichen Nahverkehr sinnvoll zu ergänzen.
Besonders im Fokus stand die Frage, wie automatisierte Fahrzeuge auch unter extremen Bedingungen zuverlässig mit anderen Verkehrsteilnehmenden interagieren können.
Gleichzeitig wollte das Projekt die Technologie greifbar machen und gesellschaftliches Vertrauen in autonomes Fahren stärken.
Reallabor für autonomes Fahren rund um die Theresienwiese in München
Die Ergebnisse unseres Projekts wurden auf dem Oktoberfest 2024 präsentiert. Dort hatten Besucherinnen und Besucher die einmalige Gelegenheit, eine Fahrt mit dem autonomen Shuttle zu erleben und sich mitten im Trubel der Wiesn von der Leistungsfähigkeit der Technologie zu überzeugen.
Hier gibt es einen Rückblick auf unsere vergangenen Events und Beiträge
Autonom, nachhaltig und effizient – das sind die Eckpfeiler eines neuen Mobilitätszeitalters, das wir mit unserem Team auf dem Oktoberfest demonstrierten.
Vor diesem Hintergrund haben wir unsere 14 Projekte eingeladen, in einer Interviewreihe über ihre Ziele, Herausforderungen und Erfolge zu berichten.
Autonomes Fahren im Fokus – ein spannender Start ins Jahr 2024: Im Verkehrszentrum diskutierten Gäste über autonomes Fahren als Schlüssel zur Verkehrswende.
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?