Was macht Innovationsprojekte wirklich erfolgreich?
Innovationsprojekte sind komplex. Unterschiedliche Akteur:innen, verschiedene Interessen, neue Ideen – und oft unklare Wege zum Ziel. Doch welche Faktoren tragen tatsächlich zum Erfolg bei? Und wo liegen typische Stolpersteine? Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase geben darauf fundierte Antworten.
Driver & Barrier: Erfolgsfaktoren sichtbar machen
Im Rahmen der MCube Prozessevaluation wurde systematisch untersucht, welche Faktoren die Zielerreichung in den Projekten gefördert (Driver) – und welche sie gehemmt (Barrier) – haben. Insgesamt zwölf Learning-History-Fokusgruppen mit Projektteams aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung bildeten die Grundlage der Analyse. Gemeinsam wurden zentrale Erfahrungen reflektiert, Herausforderungen offen diskutiert und konkrete Lösungsansätze herausgearbeitet.
Das Evaluationsteam hat diese Erkenntnisse gebündelt und zu klaren, praxisrelevanten Lessons Learned verdichtet.
Das Ergebnis: eine fundierte Wissensbasis, die zukünftige MCube Projekte – und vergleichbare transdisziplinäre Innovationsvorhaben – gezielt stärken kann.
Gemeinsam reflektieren – gemeinsam besser werden
Die Lessons Learned entstanden in einem transdisziplinären Austauschformat, das unterschiedliche Perspektiven bewusst zusammenbringt. Gerade in komplexen Innovationsprozessen ist dieser Perspektivwechsel entscheidend:
Strukturelle Hürden werden frühzeitig erkennbar
Erfolgsfaktoren lassen sich systematisch stärken
Projektprozesse können strategisch weiterentwickelt werden
Die Learning-History-Fokusgruppen sind Teil der Transdisciplinary Process Evaluation (TPE), die in jedem MCube Projekt durchgeführt wurde. Sie schafft einen strukturierten Raum für Reflexion – und macht implizites Erfahrungswissen explizit nutzbar.
Lernen für die nächste Förderphase – und darüber hinaus
Mit den Lessons Learned schafft MCube nicht nur Transparenz über vergangene Prozesse, sondern legt den Grundstein für die nächste Förderphase. Die Ergebnisse unterstützen die strategische Weiterentwicklung des Clusters und fördern den übergreifenden Erfahrungs- und Wissenstransfer.
Denn echte Innovation entsteht nicht nur durch neue Ideen – sondern durch die Fähigkeit, aus Erfahrungen systematisch zu lernen.
Hier geht’s zum Download: Lessons Learnd
Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.
Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.
Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?