Am Donnerstag, den 11. Juli 2024, präsentierte die fünfte Kohorte des Projekts euMOVE die Ergebnisse ihrer semesterlangen Arbeit. euMOVE ist ein interdisziplinäres studentisches Projekt der Technischen Universität München (TUM) und Teil von MCube – dem Münchner Cluster für die Zukunft der Mobilität in Metropolregionen.
Im Rahmen des Projekts reisen Studierende in interdisziplinären Kleingruppen in europäische Städte, um dort innovative Mobilitätslösungen zu analysieren und zu bewerten. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Inspiration für nachhaltige und zukunftsfähige Mobilitätskonzepte in München.
In diesem Semester reisten gemischte Teams aus den Studienrichtungen Umwelttechnik, Verkehrssysteme, STS/RESET und Urbanismus nach Ljubljana (Slowenien), Genua (Italien) und Utrecht (Niederlande).
Die Ljubljana-Gruppe setzte sich mit der Verteilung und Gestaltung des öffentlichen Raums auseinander. Auf Basis der dortigen Ansätze entwickelten die Studierenden Prototypen für die Neugestaltung zweier zentraler Plätze in München. Ziel war es, die Aufenthaltsqualität und nachhaltige Mobilität durch zusätzliche Grünflächen, Sitzgelegenheiten sowie neue Rad- und Busspuren zu verbessern. Ergänzend konzipierte das Team eine Umfrage, um Rückmeldungen zu den vorgeschlagenen Gestaltungsansätzen einzuholen.
Die Genua-Gruppe widmete sich dem Thema Pendeln mit besonderem Fokus auf Kommunikation und Zugänglichkeit. Mithilfe sozialwissenschaftlicher Methoden und durch das Testen verschiedener Mobilitätsangebote vor Ort untersuchten die Studierenden, wie Mobilität verständlicher und inklusiver gestaltet werden kann. Aufbauend auf ihren Erkenntnissen entwickelten sie einen Prototyp für einen taktilen Brailleplan des Münchner U-Bahnhofs Moosach sowie eine virtuelle „Journey“, die Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr thematisiert.
Die Utrecht-Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema Fahrradparken als zentralem Faktor zur Förderung des Radverkehrs. Inspiriert von der weltweit größten Fahrradgarage in Utrecht präsentierte das Team einen Vorschlag zur Neugestaltung des Münchner Ostbahnhofs mit einer Fahrradgarage und erweiterten Abstellmöglichkeiten. Da der Ostbahnhof derzeit nicht über ausreichende Fahrradstellplätze verfügt, könnte die Umsetzung dieses Konzepts einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität von Bike-and-Ride-Angeboten leisten.
Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.
Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.
Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.
Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?
Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?
Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?
Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick
Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik
Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren
Öffentliche Räume und soziale Teilhabe – Das WAS und WIE umfassender Beteiligung für eine Mobilitätswende vor Ort
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?