MCube Summer Kick-off & Podiumsdiskussion (Mai 22)

Summer Kick-off

Am 05.  und 06. Mai 2022 war es endlich so weit – der MCube Cluster konnte sich mit allen Mitarbeitenden und Partnerinnen und Partnern erstmal in Präsenz über den Dächern von München im wunderschönen Vorhoelzer Forum der TUM treffen. Wir konnten gemeinsam an unserer Vision feilen, die vielen Teilprojekte vernetzen, kontrovers diskutieren, lernen, lachen und auch feiern!

Nach unseren Leitprinzipien „miteinander – möglich – machen“ haben mehr als 100 Projektmitarbeitende aller Partner*innen am 05. und 06. Mai 2022 in Workshops und Diskussionen den Cluster gemeinsam weiterentwickelt. Wir haben uns unter anderem der Vision, der internen Kommunikation und der Vorbereitung der 2. Umsetzungsphase gewidmet und unsere drei Integrationsprojekte DatSim, ReMGo und SUE konnten zusammen mit den Teilnehmenden herausfinden, wie sie die Mobilitätswende in München, der Region und darüber hinaus vorantreiben können. Wir haben gemeinsam begonnen die nächste Förderphase anzudenken und uns gefragt: Welche Themenfelder fehlen uns noch? Welche weiteren Partner benötigt es, um wirklich Vorreiter-Region für transformative Mobilitätsentwicklungen zu werden?

Impulse und Podiumsdiskussion

Und wir konnten spannende Inspirationen aus einer gemeinsamen Paneldiskussion mit unterschiedlichen Vordenker*innen der Region mitnehmen:  

  • Jeanne Rubner, Vice President der Technische Universität München, hat uns ermuntert, alte Kommunikationsmuster zwischen Wissenschaft und Bürger*innen hinter uns zu lassen: Weg von “Wir wissen’s, ihr nicht!” hin zu “Was treibt euch um? Welche Rolle kann Wissenschaft bei Problemlösung spielen? Wie treten wir in Dialog?“
  • Klara Bosch, Fridays for Future Deutschland München Sprecherin, hat allen eindrucksvoll dargelegt, wie sehr die Zeit für die Mobilitätswende drängt. Auch ein Innovationscluster mit 9 Jahren Laufzeit riskiert, am Klimaproblem vorbei zu innovieren, wenn wir nicht schnell und konzertiert handeln.
  • Georg Dunkel, Leiter des Mobilitätsreferats Landeshauptstadt München, hat alle MCube Projekte aufgefordert, mutig und kreativ zu experimentieren, in Stadtteile zu gehen und einfach mehr auszuprobieren. Die Stadt ist Lebensraum und Innovationsraum zugleich und mit ihrer Mobilitätsstrategie ein wichtiger Impulsgeber für die Ambitionen von MCube.
  • Carl Friedrich Eckhardt, Leiter des Kompetenzzentrums Urbane Mobilität BMW Group, hat auf den Punkt gebracht, dass wir viele Probleme und Lösungen seit Jahren gut verstehen und es dennoch an der Umsetzung scheitert. Es braucht neue Formen der Kollaboration und politischen Mut, um Lösungen schneller und gezielter zu verwirklichen.

Wir bedanken uns bei allen Anwesenden für einen inspirierenden “Summer kick-off” – Es gibt viel zu tun!

copyright© V. Zayika

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Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.