Studienprojekt euMOVE 2022 - Final Report (Sept. 22)

Im Sommersemester 2022 wurde das Studierendenprojekt euMOVE – European Mobility Venture wie im Vorjahr erneut durchgeführt.

Eine Gruppe aus insgesamt 12 Studierenden begab sich auf eine Forschungsreise in drei europäische Städte, um ein Benchmarking innovativer Mobilitätslösungen durchzuführen und deren Übertragbarkeit auf die Metropolregion München zu untersuchen.

Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam? Alle vier Städte verfolgen ambitionierte Ansätze zur Förderung nachhaltiger urbaner Mobilität – sie stärken den öffentlichen Verkehr, schaffen Raum für Radverkehr und aktive Mobilität und entwickeln Maßnahmen, um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. Themen, die auch für München von zentraler Bedeutung sind und entsprechend in den laufenden und geplanten MCube-Teilprojekten eine wichtige Rolle spielen. Nach der Untersuchung von Kopenhagen, Oslo und Amsterdam durch die vorherige Kohorte entschieden sich die Studierenden in diesem Jahr bewusst für diese drei Zielregionen.

Die diesjährige Kohorte bestand erneut aus 12 Studierenden der Technischen Universität München aus unterschiedlichen Fachrichtungen – von den Ingenieurwissenschaften über Management bis hin zu den Sozialwissenschaften. In interdisziplinär zusammengesetzten Kleingruppen reisten jeweils vier Studierende in eine der drei Zielregionen. Ziel war es, nicht nur Einblicke in die lokalen Mobilitätssysteme, deren Kontexte und aktuelle Innovationstrends zu gewinnen, sondern vor allem Gemeinsamkeiten, Unterschiede und daraus ableitbare Potenziale für die Metropolregion München herauszuarbeiten.

Nach mehreren intensiven Arbeitsmonaten, einschließlich Expert:inneninterviews, Dokumentenanalysen und einem mehrtägigen Forschungsaufenthalt in den jeweiligen Städten, wurde das Projekt im September 2022 erfolgreich abgeschlossen. Die Studierenden präsentierten ihre Ergebnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung am 15.09.2022 vor Vertreterinnen und Vertretern des MCube Konsortiums sowie weiteren Partnerinnen und Partnern. Zusätzlich wurden die Ergebnisse in einem gemeinsamen Projektbericht zusammengefasst.

Der finale Report steht hier zur Verfügung: Finaler Report euMOVE 2022

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.

Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.

Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.

Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?

Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?

Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick

Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik

Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren

Öffentliche Räume und soziale Teilhabe – Das WAS und WIE umfassender Beteiligung für eine Mobilitätswende vor Ort

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.