Stellt Euch vor: Ein Campus auf dem nachhaltige Mobilität selbstverständlich ist. Weniger Autoverkehr, mehr Platz für Bewegung, Begegnung und neue Ideen.
Ein Ort, an dem digitale Lösungen und neue Mobilitätsangebote den Alltag einfacher und umweltfreundlicher machen.
Wir planen einen Future Mobility Campus in Garching
Das Projekt verfolgt das Ziel, das Mobilitätsverhalten auf dem TUM-Forschungscampus in Garching nachhaltig zu verändern. Durch digitale und physische Interventionen sowie die aktive Einbindung der Campus-Nutzer*innen entwickeln und erproben wir zukunftsfähige, multimodale Mobilitätslösungen.
Gemeinsam entsteht eine Vision für einen Campus, der umweltfreundliche, gerechte und attraktive Mobilität fördert.
Dabei setzt das Projekt folgende Schwerpunkte:
Förderung nachhaltigen Mobilitätsverhaltens
Durch ein digitales Mobilitätsmanagement schaffen wir gezielte Anreize für nachhaltige Mobilitätsentscheidungen. Nutzer*innen werden motiviert, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu wählen und neue Mobilitätsangebote auszuprobieren.
Partizipative Campus-Version
In einem partizipativen Prozess erarbeiten wir zusammen mit Studierenden, Beschäftigten und weiteren Nutzer*innengruppen eine gemeinsame Vision für den Campus Garching. Unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse werden sichtbar gemacht und Prizipien der Mobilitätsgerechtigkeit integriert.
Innovative Mobilitätsangebote
Neue Mobilitätsoptionen werden eingeführt und im Realbetrieb getestet. Dazu zählen unter anderem automatisierte Shuttle, die insbesondere in Schwachlastzeiten neue Perspektiven für den öffentlichen Verkehr auf dem Campus eröffnen.
Digitale Lösungen und Evaluation
Wir bauen eine zentrale Datenbasis auf, analysieren Mobilitätsdaten und bewerten die Wirkung der Maßnahmen mit bestehenden und neuen Indikatoren. Die Ergebnisse werden visualisiert und dienen als Grundlage für fundierte Entscheidungen und eine mögliche Skalierung.
Kommunikation und Beteiligung
Eine offene Kommunikation begleitet das gesamte Projekt. Zentrale Stakeholder sowie insbesondere Studierende und Beschäftigte werden aktiv eingebunden, um nachhaltige Mobilitätslösungen gemeinsam zu entwickeln und langfristig zu verankern.
In ReFuMoLab_Garching arbeiten unter Leitung der Technischen Universität München erfahrene Partner*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft zusammen.
Am Lehrstuhl für Verkehrstechnik der TUM befassen wir uns mit der Analyse, Modellierung und Gestaltung von Verkehrssystemen. Im Fokus stehen die Mobilität von Menschen und Gütern, das Zusammenspiel unterschiedlicher Verkehrsträger sowie der Einsatz technischer und digitaler Lösungen zur Steuerung und Optimierung von Verkehrsprozessen. Dabei interessieren uns insbesondere zukunftsfähige, effiziente und nachhaltige Mobilitätskonzepte.
Am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik (FTM) der TUM erforschen wir in der Arbeitsgruppe „Smarte Mobilität“ das Mobilitätsverhalten von Nutzer*innen durch Datenerfassungen und -analysen und entwickeln darauf aufbauend neue Mobilitätssysteme. Mithilfe von Simulationen können wir Nutzer*innen, Fahrzeuge und Infrastruktur modellhaft abbilden und zukünftige Szenearien bewerten. Die ebenfalls am Lehrstuhl ansässigen Arbeitsgruppen „Autonome Fahrzeuge“ und „Elektrische Fahrzeuge“ erweitern unser Wissen in der gesamten Wertschöpfungskette der automobilen Mobilität.
Der Regionalverkehr Oberbayern (RVO) ist Teil der DB Regio AG und betreibt Linien- und Schülerbusse, Berufsverkehr sowie Sonder- und Schienenersatzverkehr in Oberbayern und angrenzenden Regionen – teils auch grenzüberschreitend nach Österreich. Mit einem umfangreichen Busnetz, vielen Haltestellen und flexiblen On-Demand-Angeboten sorgt die RVO dafür, dass Menschen zuverlässig, effizient und nachhaltig zu Arbeit, Schule und Freizeit gelangen.
SAP ist ein weltweit führendes Software- und Technologieunternehmen mit Schwerpunkt auf Unternehmenslösungen für Geschäftsprozesse, Datenanalyse und digitale Transformation. Mit ihren Plattformen und Cloud-Lösungen unterstützt SAP Unternehmen, Verwaltungen und Städte dabei, Daten effizient zu nutzen, Prozesse zu vernetzen und Entscheidungen datenbasiert zu treffen. Im Bereich Mobilität und Smart Cities liefert SAP Werkzeuge für digitale Verkehrsplanung, Flottenmanagement und nachhaltige Ressourcennutzung, um urbane Mobilität effizienter, vernetzter und zukunftsfähiger zu gestalten.
Siemens ist ein international führendes Technologieunternehmen, das Lösungen für Industrie, Energie, Infrastruktur und Mobilität entwickelt. Im Bereich urbaner Mobilität bietet Siemens intelligente Verkehrssysteme, digitale Plattformen und automatisierte Steuerungslösungen, die Städte effizienter, nachhaltiger und vernetzter machen. Durch den Einsatz von Sensorik, Datenanalyse und Digitalisierung unterstützt Siemens die Planung, Steuerung und Optimierung von Verkehrsinfrastruktur und trägt so zu sicherer, zuverlässiger und zukunftsfähiger Mobilität bei.
Die Stadt Garching bei München gestaltet als Kommune die lokale Infrastruktur, Stadtentwicklung und öffentliche Dienstleistungen. Dabei legt sie besonderen Wert auf nachhaltige Mobilität, moderne Verkehrsplanung und digitale Lösungen, um den Alltag der Bürger*innen effizient und umweltfreundlich zu gestalten. Durch strategische Stadtplanung, Kooperationen mit Forschung und Wirtschaft sowie innovative Projekte trägt Garching zur Entwicklung zukunftsfähiger, lebenswerter und vernetzter städtischer Räume bei.
Das TUM Sustainability Office unterstützt die TUM dabei, nachhaltige Strategien in Forschung, Lehre, Verwaltung und Campusbetrieb umzusetzen. Es entwickelt Konzepte für Ressourceneffizienz, klimafreundliche Mobilität, Energie- und Abfallmanagement sowie nachhaltige Infrastruktur. Durch Beratung, Projektförderung und Kooperationen trägt das Office dazu bei, die Universität zu einem umweltbewussten, zukunftsfähigen und gesellschaftlich verantwortlichen Lern- und Forschungsort zu machen.
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?