ComfficientShare 2.0 - Dein nachbarschaftliches Carsharing

Was ist ComfficientShare 2.0?

Stellt Euch vor: In eurer Stadt stehen deutlich weniger Autos ungenutzt am Straßenrand – und trotzdem haben alle Zugang zu einem Fahrzeug, wenn sie es brauchen. Genau hier setzt ComfficientShare 2.0 an.

In München sind über 750.000 Pkw zugelassen, von denen viele nur selten genutzt werden.

ComfficientShare 2.0 untersucht, wie innovative Carsharing-Modelle an Wohnstandorten eine attraktive Alternative zum eigenen, wenig genutzten Privatfahrzeug darstellen können.
Dabei werden verschiedene Ansätze erprobt, darunter Community Carsharing, stationsbasiertes Carsharing und Peer-to-Peer Carsharing.

Ziel des Projekts

Wir planen komfortables und effizientes Fahrzeugsharing auf Privatgrund

Mit ComfficientShare 2.0 verfolgen wir das Ziel, gemeinsam mit der Bürgerschaft und weiteren lokalen Akteur*innen zukunftsfähige Mobilitätslösungen an Wohnstandorten zu entwickeln und zu erproben.

Im Fokus steht die Frage, wie Carsharing dazu beitragen kann, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und gleichzeitig flexible, alltagstaugliche Mobilität im Quartier sicherzustellen.

Dabei setzt das Projekt folgende Schwerpunkte:

Reduzierung des ruhenden Verkehrs

Weniger ungenutzte Privatfahrzeuge im öffentlichen Raum – für mehr Platz im Quartier und eine effizientere Nutzung vorhandener Flächen.

Förderung gemeinschaftlicher Mobilitätslösungen

Carsharing als nachbarschaftliches Angebot stärken und neue Formen des Teilens im Alltag erproben.

Stärkung des Peer-to-Peer-Carsharings

Privatfahrzeuge besser auslasten, indem sie dann genutzt werden, wenn sie sonst ungenutzt stehen – einfach, flexibel und selbstbestimmt.

Nachhaltige und effiziente Mobilität für den Alltag

Ein verlässliches Mobilitätsangebot schaffen, das den Verzicht auf ein eigenes Auto erleichtert und verschiedene Mobilitätsformen sinnvoll ergänzt.

Entlastung der Teilnehmenden

Ein möglichst sorgenfreies Carsharing ermöglichen, indem organisatorische und administrative Aufgaben rund um das vermietete Fahrzeug übernommen werden.

Dissemination / Publikationen

Das Foto zeigt das Mosaiq-Reallabor, bei dem die Straße umgebaut wurde und es Fahrradwege sowie Hochbeete gibt

Dissmination

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Publikation

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Quartiere

In diesen Quartieren erproben
wir unsere Forschung

Freiham

Schwabing-West

Prinz-Eugen-Park

Unser Angebot

Peer-to-Peer Carsharing

in deinem privaten Umfeld

Was ist Peer-to-Peer Carsharing?

Anders als beim herkömmlichen Carsharing, werden die Fahrzeuge nicht von einer Firma bereitgestellt, sondern direkt von Privatpersonen. Fahrzeugeigentümer*innen stellen ihr Fahrzeug zur Verfügung, wenn sie es nicht benötigen. Nutzer*innen mieten diese Fahrzeuge per App und sind nicht auf externe Carsharing Anbieter angewiesen.

Was sind die Vorteile?

  • Einnahmen gehen zu 100% an Fahrzeugeigentümer*innen
  • Geschlossender Nutzerkreis und selbstbestimmte Vermietungszeiten
  • Kein externer Carsharing Betreiber nötig
Wir übernehmen alle Aufgaben rund um das vermietete Fahrzeug, um das Vermieten möglichst einfach zu machen.

Melde dein Auto an -
wir kümmern uns um den Rest

Melde hier dein Interesse an und wir melden uns bei dir!

Das Projekt ComfficientShare 2.0 übernimmt mit dem Komplettpaket alle Aufgaben rund um dein Fahrzeug:

  • App-gesteuerte Öffnung
  • Überweisung der Einnahmen
  • Reinigung*
  • Tank- und Ladekarte
  • Zusatzversicherung für Sharingfahrten
  • Abwicklung und Reparatur von Unfallschäden*

* optionaler Service, der mit Zusatzkosten verbunden ist.

Carsharing per App -
einfach starten und losfahren

Kein eigenes Auto?

Peer-To-Peer Leasing
mit BMW

Du möchtest ein Auto leihen?

Sofern sich Vermieter*innen angemeldet haben, ist das unkompliziert über die Quartiershub App möglich.

Du möchtest mit anderen zusammen ein Auto leasen und teilen?

Kontaktiere uns über unser Kontaktformular für nähere Informationen zu unserem Angebot in Kooperation mit BMW.

Fahrzeuge im Angebot (aktuelle Beispiele)

Weiterer Projekverlauf

Was als nächstes in ComfficientShare 2.0 geplant ist

Wir wollen Community Carsharing mit elektrischen Kleinstfahrzeugen:

 

Wir wollen, dass du dein Mobilitätsverhalten besser kennen lernst, indem du unsere TUM Mobility App verwendest:

Um fundierte und übertragbare Erkenntnisse für Community Carsharing auf Privatgrund zu gewinnen, untersuchen wir folgende Kernbereiche:

Moblitätserfassung: Mithilfe von Sensoren in Tiefgaragen und einer Tracking-App erheben wir Mobilitätsdaten udn führen umfassende Analysen durch.

Akzeptanz- und Preisforschung: Wir untersuchen die Zahlungsbereitschaft, die Akzeptanz von Carsharing-Angeboten und optimale Ladestrategien.

Generalisierbare Erkenntnisse: Die gewonnenen Daten ermöglichen es uns, universelle Erkenntnisse zu entwickeln, die auf die Konzeptionierung von Carsharing auf Privatgrund übertragen werden können.

Projektpartner*innen

ComfficientShare 2.0 setzt auf
Kollaboration

In ComfficientShare 2.0 arbeiten unter Leitung der Technischen Universität München erfahrene Partner*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft zusammen.

Wissenschaft
Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der Technischen Universität München

Am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik (FTM) der TUM erforschen wir in der Arbeitsgruppe „Smarte Mobilität“ das Mobilitätsverhalten von Nutzer*innen durch Datenerfassungen und -analysen und entwickeln darauf aufbauend neue Mobilitätssysteme. Mithilfe von Simulationen können wir Nutzer*innen, Fahrzeuge und Infrastruktur modellhaft abbilden und zukünftige Szenearien bewerten. Die ebenfalls am Lehrstuhl ansässigen Arbeitsgruppen „Autonome Fahrzeuge“ und „Elektrische Fahrzeuge“ erweitern unser Wissen in der gesamten Wertschöpfungskette der automobilen Mobilität.

Mobilitätsreferat der Landeshauptstadt München

Das Mobilitätsreferat (MOR) ist zentraler Ansprechpartner für alle strategischen Belange der Mobilität und des Verkehrs in München. Unser Ziel ist ein gleichberechtigtes und sicheres Miteinander auf unseren Straßen und mehr Lebensqualität in München.

Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW)

BMW entwickelt neben klassischen Fahrzeugen zunehmend innovative, digitale Mobilitätslösungen für urbane Räume. Im Fokus stehen Carsharing-, Ride-Pooling- und Abo-Modelle wie Share Now sowie vernetzte Dienste, die individuelle Mobilität flexibler und nachhaltiger gestalten. Durch Elektromobilität, Datenanalyse und digitale Plattformen schafft BMW neue Formen des bedarfsorientierten Unterwegsseins und ergänzt damit den klassischen Fahrzeugbesitz um moderne, gemeinsam genutzte Mobilitätskonzepte.

ChargeX GmbH

Die ChargeX GmbH, ein Münchner E-Mobility-Startup, entwickelt innovative Ladeinfrastrukturlösungen für Elektrofahrzeuge, insbesondere das modulare System „Aqueduct“, das viele Ladepunkte an nur einem Stromanschluss ermöglicht. Damit können Unternehmen, Wohnanlagen oder Parkhäuser Fahrzeuge effizient laden, Ladeplätze flexibel erweitern und den Strombedarf intelligent steuern. Unterstützt durch Software für Verwaltung, Abrechnung und Lastmanagement, macht ChargeX die E-Mobilität in Alltag und Arbeitswelt einfacher, skalierbar und zukunftsfähig.

City Transformers EU GmbH

City Transformers EU entwickelt kompakte Elektrofahrzeuge für den urbanen Raum. Die teilbar veränderbaren Microcars reduzieren Staus, Parkprobleme und Emissionen. Mit unseren Fahrzeugen und Dienstleistungen tragen wir zu nachhaltigen und intelligent vernetzten Mobilitätslösungen für Städte und Pendler bei. Gleichzeitig fördern wir bei City Transformers neue Konzepte für die Integration von Mikromobilität in bestehende urbane Verkehrssysteme.

e+k Move GmbH

Die e+k move GmbH entwickelt und betreibt ganzheitliche Mobilitätslösungen für Quartiere, Immobilien und Kommunen. Mit unserem „Quartiershub“-Konzept kombinieren wir Carsharing, Bikesharing, digitales Parkraummanagement und E-Ladeinfrastruktur, um nachhaltige und platzsparende Mobilität vor Ort zu ermöglichen. Über digitale Plattformen können Nutzer*innen verschiedene Sharing-Angebote flexibel nutzen und so den Bedarf an privatem Autobesitz reduzieren.

STATTAUTO

STATTAUTO München Carsharing besteht bereits seit 1992 und konnte 2022 erfolgreich das 30-jährige Bestehen feiern. Inzwischen teilen sich mehr als 17.000 STATTAUTO München Nutzer*innen ca. 450 Fahrzeuge an über 145 Stationen im Stadtgebiet und Münchner Umland.

UnternehmerTUM

Die UnternehmerTUM ist Europas führendes Zentrum für Innovation und Gründung. Hier werden Menschen mit Ideen dabei unterstützt, nachhaltige Start-ups und zukunftsweisende Technologien zu entwickeln. Im Projekt MOSAIQ begleiten wir gezielt die Umsetzung umweltfreundlicher Mobilitätsformen und partizipativer Ansätze – damit Forschung in der Praxis ankommt und den Weg in die Wirtschaft findet.

Anne-Séverine Lay

Brian Dietermann

Dr. Carl Friedrich Eckhardt

Louis Stille-Hönig

Michael Masnitza

Nico Nachtigall

Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp

Das Logo zeigt die Buchstaben "TUM" in großen, blauen Großbuchstaben in einer klaren, modernen serifenlosen Schrift. Die Buchstaben sind sehr breit und dicht aneinander gereiht.
Das Foto zeigt das BMW Group Logo
Das Logo von ChargeX besteht aus zwei Elementen: einem markanten, abstrakten Symbol oben und dem schwarzen Schriftzug „ChargeX“ darunter. Das Symbol ist in Schwarz gehalten und setzt sich aus mehreren diagonal angeordneten, parallelen Linien und Flächen zusammen, die gemeinsam ein dynamisches, stilisiertes „X“ formen.
Schwarz-weißes Logo von City Transformers EU GmbH: Schwarzer Kreis mit kleingedrucktem ‚c‘ und ‚t‘, die Schatten werfen.
Türkises Logo mit ausgeschnittenem Q von Quartiershub, einem Start-up, das die Mobilitätswende transformiert.
Das Logo zeigt in der oberen Hälfte den Schriftzug „STATT AUTO“ in Großbuchstaben. Die Buchstaben sind in einem türkisfarbenen Farbton gehalten. Direkt hinter dem Wort „STATT“ ist ein orangefarbener Kreis, der wie eine stilisierte Sonne wirkt. Links unten vom Kreis befinden sich zwei geometrische Formen: ein kleiner grüner Dreieck und ein paar dünne schwarze Linien, die wie Striche oder Bewegungslinien aussehen. Unter dem großen Schriftzug steht in Schwarz der Text: „München · CarSharing“
Logo der UnternehmerTUM, das aus einem blauen dreizeiligen Schriftzug besteht.
Das Foto zeigt das Logo vom digital hub mobility

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Kontaktformular

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.