In einem Reallabor haben wir ein innovatives Carsharing-Modell mit Elektrofahrzeugen getestet. Das Besondere: Nur ein geschlossener Kreis von Nachbarinnen und Nachbarn teilte sich die Autos.
Über einen Zeitraum von 18 Monaten haben wir fünf Elektroautos in der Tiefgarage eines Wohnblocks bereitgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die Fahrzeuge kostenfrei nutzen, mit Ausnahme der Ladekosten. Im Gegenzug verpflichteten sie sich, während des Projekts auf ihre privaten Fahrzeuge zu verzichten. Dank der kleinen Nutzergruppe blieb der Komfort des privaten Autos erhalten, während die Fahrzeuge effizienter genutzt wurden.
In München werden viele Autos nur selten bewegt, während Parkplätze knapp sind. Unser Projekt „ComfficientShare“ erforschte, ob dieses Carsharing-Modell eine praktische Alternative zum eigenen Pkw bietet. Ziel ist es, die Anzahl der Fahrzeuge zu reduzieren, ohne den Komfort zu beeinträchtigen. Gleichzeitig untersuchten wir, wie die Integration der Elektrofahrzeuge ins Stromnetz zur Senkung von Energiekosten und zur Glättung von Lastspitzen beitragen kann.
Das Reallabor fand in einem Wohnblock mit über 280 Wohneinheiten in München-Nymphenburg statt. Der Wohnblock gehört dem Gemeinnützigen Wohnungsverein München 1899 e.V., mit dem wir während des Projekts eng kooperiert haben.
Ein motiviertes Konsortium erfahrener Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Hand und Gesellschaft.
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?