Wegen des 9-Euro-Tickets haben etliche Menschen in der Region München statt des eigenen Autos den ÖPNV genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie der TUM. „Viele haben die öffentlichen Verkehrsmittel in ihren Alltag integriert.“Münchner Studie zum 9-Euro-Ticket: Wie viele Autofahrer umgestiegen sind
Seit zwei Wochen kann man es sich in der Kolumbusstraße gemütlich machen. Hochbeete und Bäume sorgen für mehr Grün in der Straße und einige Anwohner bepflanzen sogar ihre eigenen Beete. Die Aktion ist Teil eines Forschungsprojektes in München, dass im Sommer mehr Freiraum für Fußgänger und Radler schaffen möchte, weniger aber für Autos. Die Aktion soll sogar noch ausgeweitet werden: Die Kolumbusstraße soll zur Kolumbuswiese werden. Liegestuhl und Picknickdecke können dann ausgepackt werden.
Wo vorher Parkplätze und Asphalt waren, stehen nun Hochbeete, laufen Kinder durch den Sprinkler und graben im Sand. Dennoch spalten die neuen, autofreien Flächen in der Kolumbusstraße in München die Nachbarschaft.
Parkplätze werden umgewidmet, Straßenabschnitte verkehrsberuhigt und Stationen für Leihräder eingerichtet: In einem Pilotprojekt wollen Stadt und TU München in der Au und in Obergiesing testen, wie sich der Autoverkehr verringern lässt.
Wo früher Autos parkten, buddeln nun Kinder fröhlich im Sand. Die Münchner Kolumbusstraße wurde begrünt und für den Verkehr gesperrt. Die Freude in der Au ist groß – aber auch die Wut.
Eine möglichst friedliches Miteinander, eine Co-Existenz von Fahrzeugen, Fussgängern, Radfahrern und spielenden Kindern: das wünscht man sich in den sogenannten verkehrs-beruhigten Bereichen. Das funktioniert manchmal besser, manchmal schlechter.
Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.
Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.
Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.
Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.
Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?
Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?
Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?
Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick
Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?