MCube DEMO DAY - Abschluss der ersten Umsetzungsphase (Okt. 24)

Was macht München als Innovationspowerhouse so besonders?

Diese Frage wurde uns beim MCube DEMO DAY, am 23. Oktober 2024, oft gestellt.

Mit über 200 Gästen im Munich Urban Colab haben wir drei Jahre MCube gefeiert und unsere ersten zukunftsweisenden Mobilitätsprojekte präsentiert: Vom autonomen Wiesn-Shuttle, über radikal neu gedachte Carsharing-Ansätze, über den innovativen Vollkostenrechner, bis hin zur autoreduzierten Quartiersentwicklungen haben wir gezeigt, was in kurzer Zeit möglich ist. Wir haben verdeutlicht, wie wichtig es ist, technische und soziale Innovationen immer zusammenzudenken. Das liegt in der DNA von MCube.

Was mach MCube bsonders?

München ist ein Ort, an dem Deutschlands akademische Stärke, die Innovationskraft von Startups, die Wirtschaft, eine zukunftsorientierte Verwaltung und eine starke Zivilgesellschaft zusammenkommen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Doch bei MCube bedeutet „Zusammenkommen“ mehr: Trotz unterschiedlicher Perspektiven und Ziele haben wir echte Co-Creation gelernt – mit viel Empathie, Vertrauen und dem Willen, über den eigenen Tellerrand hinaus zu denken. Nicht nur individuelle KPIs zählen, sondern das große Ganze.

Und das funktioniert: Die Ergebnisse unseres Netzwerks sind deutschlandweit sichtbar, von der Tagesschau bis zur Seite 3 der Süddeutschen Zeitung. Aber der eigentliche Fortschritt passiert im Hintergrund – durch den Aufbau von Vertrauen und das tiefe Verständnis füreinander. Wenn eine mutige Verwaltung, eine starke Wirtschaft, neugierige Wissenschaft und eine aktive Zivilgesellschaft als Team agieren, wird Transformation möglich.

Dieses Fundament brauchen wir nun überall in Deutschland, um die großen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen. Genau das ist das Ziel der Zukunftsclusterinitiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung – und der Kern des MCube Clusters.

3 Jahre MCube: Rückblick auf den DEMO DAY 2024

Der MCube DEMO DAY 2024 war nicht nur ein spannender Abend, sondern eine Zwischenpräsentation dessen, was wir gemeinsam erreichen können. Vielen Dank an alle, die diesen Tag gestaltet haben:

  • Georg Dunkel und Jeanne Rubner für die inspirierende Eröffnung und kontinuierliche Begleitung.
  • Zarah Bruhn für die klare Aufforderung, kontinuierlich Soziale Innovation mit Technischen Innovationen als untrennbares Duo zu denken.
  • Dem spannenden Podium mit Sebastian PfotenhauerMichael WeltinChristine von Breitenbuch und Georg Dunkel unter interessierte Leitung von Jana Kugoth
  • Allen 14 Projektkonsortien für die großartige Arbeit der letzten Jahre und den vielen Extrameilen. Ihr wirbelt die Mobilitätsbranche auf
  • Den vielen MCube-Partner*innen, die ihre spannenden Angebote präsentiert haben
  • Dem MCube-Strategieteam für die ganze Organisation dieses inspirierenden Tages
  • Der kurzweiligen Moderation unseres Dreamteam Sophia Knopf & Oliver May-Beckmann

Die Zeit für Veränderung ist jetzt. Gemeinsam machen wir den Unterschied – für eine nachhaltige, innovative und lebenswerte Zukunft der Mobilität.

copyright© V. Zayika

Die neue Studie zeigt: Jeder Euro, der in den ÖPNV im MVV investiert wird, erzeugt fast das Vierfache an wirtschaftlicher Wertschöpfung.

Elektrisch, autonom, vernetzt: Die Logistikbranche steht vor einem großen Wandel. Bei der MCube Speaker Series im Deutschen Museum wurde diskutiert, wie diese Zukunft Realität werden kann.

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.

Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.

Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.

Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?

Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?

Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?

Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.