aqt @ Podcast „The Passenger – die Zukunft der Mobilität“ (März 25)

Was wäre, wenn weniger Autos in der Stadt normal wären? :kristallkugel::sämling::stadt_sonnenaufgang:

Um die Sicht auf die Gegenwart zu schärfen, lohnt es sich oft, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Genau das hat unser MCube aqt-Projekt  getan. Doch was bedeutet es konkret, wenn wir Straßenräume neu denken, nachbarschaftliche Diskurse reaktivieren und Flächen bewusst nicht durchprogrammieren?

Die Stadt von morgen – weniger Autos, mehr Lebensqualität

Viele Städte stehen vor der Herausforderung, ihre Verkehrsflächen gerechter zu verteilen. Autos nehmen aktuell einen Großteil des öffentlichen Raums ein, doch was wäre, wenn dieser Raum anders genutzt würde? Das MCube aqt-Projekt hat genau diese Frage erforscht und den Perspektivwechsel gewagt: Statt parkender Autos entstehen Orte der Begegnung, statt reiner Durchgangsstraßen entwickeln sich lebendige Nachbarschaften.

Neue Straßenräume gemeinsam gestalten

Ein zentraler Bestandteil unseres Ansatzes war dabei die echte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Stadtplanung darf nicht nur von oben nach unten gedacht werden – sie muss vor Ort gemeinsam mit den Menschen entwickelt werden. Wie das funktionieren kann, hat unser Projektteam um Marco Kellhammer gezeigt, das in der Kolumbusstraße in München innovative Nutzungskonzepte erprobt hat.

The Passenger Podcast: Mehr über unsere Vision

In der aktuellen Folge des The Passenger Podcast spricht Projektleiter Marco Kellhammer über die Chancen einer autofreieren Stadt, die Bedeutung von nachbarschaftlichem Engagement und welche überraschenden Ergebnisse sich aus der flexiblen Nutzung von Straßenräumen ergeben haben.

🎧 Jetzt reinhören: Link zum Podcast (17. März 2025)

Fazit: Ein Blick in die Zukunft beginnt heute

Das MCube aqt-Projekt hat gezeigt, dass Städte mit weniger Autos nicht nur möglich, sondern wünschenswert sind. Mehr Raum für Begegnung, Kultur und Umwelt bedeutet eine höhere Lebensqualität für alle. Doch um diese Vision Realität werden zu lassen, braucht es mutige Experimente, offene Diskussionen und das Engagement der Stadtgesellschaft.

Hier gibt’s die aqt Ergebnisbroschüre.

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.

Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.

Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.

Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?

Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?

Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?

Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick

Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik

Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.