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Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) im Projekt MobiPionier

Werde ab dem 01. April 2026 wissenschaftliche Hilfskraft an der TUM Professur für Mobility Policy und unterstütze uns im MCube Projekt MobiPionier.

Im Projekt MobiPionier werden die Wirkungspotenziale innovativer Mobility-as-a-Service (MaaS)-Angebote wie Mobilitätsbudgets und Mobilitätsbundles empirisch untersucht. Um die Wirksamkeit dieser Instrumente zu analysieren, ist das Projekt in drei Use Cases gegliedert: Pendelmobilität, Alltagsmobilität und Mobilität bei Großveranstaltungen. In diesen Reallaboren wird untersucht, wie sich MaaS-Instrumente in unterschiedlichen Anwendungskontexten auf das Mobilitätsverhalten auswirken. Ziel des Projekts ist es, wissenschaftlich fundiert zu bewerten, inwiefern Mobilitätsbudgets und -bundles im Vergleich zu klassischen verkehrspolitischen Maßnahmen eine wirksame Lenkungswirkung hin zu nachhaltiger Mobilität in der Metropolregion München entfalten können.

Für die Unterstützung dieser Reallabore, die im Sommer und Herbst 2026 durchgeführt werden, suchen wir ab dem 01. April 2026 eine wissenschaftliche Hilfskraft. Gesucht wird eine Person mit Interesse an den Themenfeldern nachhaltige Mobilität, Partizipation, Wissenschaftskommunikation und Reallaborforschung.

Bewerber*innen sollten in einem Masterstudiengang wie Humangeographie, Politics and Technology, Transportation Systems oder einem vergleichbaren Fach mit Bezug zu Mobilität, Nachhaltigkeit und Datenanalyse eingeschrieben sein. Die Stelle ist zunächst bis zum Semesterende befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Die Wochenarbeitszeit beträgt bis zu 20 Stunden, eine Anpassung ist nach Absprache möglich.

Aufgabenbereiche:

  • Unterstützung bei der Konzeption, Organisation und Durchführung von Beteiligungsformaten und Veranstaltungen
  • Mitwirkung bei der Auswertung und Analyse von Beteiligungs- und Reallaborergebnissen
  • Unterstützung bei der Aufbereitung von Ergebnissen in Präsentationen, Berichten und wissenschaftlichen Texten
  • Literaturrecherche und Zusammenfassung relevanter Studien und Projektberichten

Anforderungen:

  • Eingeschriebene*r Masterstudent*in
  • Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen und Beteiligungsformaten
  • Kontaktfreudiges und offenes Auftreten, mit Freude am direkten Austausch mit unterschiedlichen Akteur*innen (z. B. Teilnehmenden, Projektpartner*innen) in den Reallaboren
  • Selbstständige, strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise
  • Sicherer Umgang Microsoft Office, Zotero, MAXQDA
  • Sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens C1 Niveau)

Wir bieten:

  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekts
  • Einblick in aktuelle Forschung zu innovativen MaaS-Angeboten und deren Wirkung auf Mobilitätsverhalten
  • Vertiefung wissenschaftlicher Kompetenzen in der Planung von Beteiligungsformaten, Analyse und Datenaufbereitung
  • Flexible Arbeitszeitgestaltung

Bewerbung

Bitte sende deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Transcript of Records, Motivationsschreiben) in einem PDF-Dokument an Anna Eberhardt (anna.eberhardt@tum.de).

Bewerbungsschluss: 15.02.2026

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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.