27. Speaker Series: Mobilität im Klimawandel

Hitzewellen, Trockenperioden und Starkregen stellen Städte vor neue Herausforderungen. Klimaanpassung wird damit zu einer zentralen Aufgabe der urbanen Transformation und muss auch bei der Mobilitätswende mitgedacht werden. 

Wie müssen Straßen, Plätze und öffentliche Räume gestaltet sein, damit sie auch unter veränderten klimatischen Bedingungen lebenswert, gesund und für alle nutzbar bleiben?

Anlässlich der ersten Munich Climate Week widmet sich die MCube Speaker Series dem Thema Klimaanpassung und urbane Transformation. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung diskutieren wir, wie Städte klimaresilienter werden können und welche Rolle Mobilität, Stadtklima und die Gestaltung öffentlicher Räume dabei spielen.

Einblicke in die Praxis liefert unter anderem das MCube-Innovationsprojekt MOSAIQ (Mobilität und Stadtklima im Zukunfts-Quartier). In Moosach und Schwabing-West untersucht das Projekt, wie Mobilität, Stadtklima und Aufenthaltsqualität gemeinsam gedacht werden können – und wie öffentliche Räume so gestaltet werden, dass sie auch angesichts des Klimawandels zukunftsfähig bleiben.

Doch welche Maßnahmen sind tatsächlich wirksam? Welche Daten und wissenschaftlichen Erkenntnisse benötigen Kommunen, um Klimaanpassung konkret umzusetzen? Und wie lassen sich klimaresiliente Lösungen in dicht bebauten Quartieren realisieren, in denen Flächen ohnehin knapp sind und vielfältige Nutzungsansprüche miteinander konkurrieren?

Zentrale Fragen unserer Diskussion:

  • Wie verändern Hitze und Klimawandel unsere Anforderungen an Straßen und öffentliche Räume?
  • Wie kann Klimaanpassung dazu beitragen, Städte lebenswerter und gerechter zu gestalten?
  • Welche Daten und wissenschaftlichen Erkenntnisse benötigen Städte für wirksame Klimaanpassungsmaßnahmen?
  • Wie können nachhaltige Mobilität, Stadtklima und Aufenthaltsqualität gemeinsam geplant werden?
  • Wie lassen sich klimaresiliente Lösungen in bestehenden Quartieren umsetzen?
  • Welche Flächenkonflikte entstehen dabei – und wie helfen partizipative Ansätze sie zu lösen?

Unsere Speaker

Mareike Schmidt
Technische Universität München, Professur für Urban Design
Ko-Projektleitung im MCube-Projekt MOSAIQ

Prof. Dr.-Ing. Daniele Santucci
ClimateFlux
Mikroklima, thermischer Komfort und datenbasierte Ansätze für klimaresiliente öffentliche Räume

Dr. Konrad Schönleber
Landeshauptstadt München, Referat für Klima- und Umweltschutz
Kommunale Klimaanpassung und Stadtklimaplanung

Prof. Dr. Simone Linke
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Professur für Stadtplanung und Landschaft
Seien Sie dabei, wenn wir am 22. Oktober 2026 gemeinsam darüber diskutieren, wie München klimaresilienter werden kann – und wie Klimaanpassung und nachhaltige Mobilität zusammen gedacht werden können.

Die Veranstaltung ist kostenlos, lädt zum Mitdenken ein und richtet sich an alle Interessierten.

Melden Sie sich jetzt kostenlos auf Eventbrite an und diskutieren Sie mit, wie wir unsere Städte für das Klima von morgen gestalten können.

Datum & Uhrzeit

Veranstaltungsort

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.