Newsletter vom August 2023
Wiesn Shuttle: autonomes Fahren in komplexen Situationen
Autonomes Fahren wird in naher Zukunft Realität werden und eine tragende Rolle in der Mobilität von morgen spielen. Unser Projekt, das Wies’n Shuttle, möchte den Münchnerinnen und Münchnern bereits jetzt einen Einblick geben, wie autonome Fahrzeuge zu einer sicheren, effizienten und fairen Mobilität beitragen können.
Unser Ziel ist die Entwicklung eines autonomen Shuttles. Dafür haben wir ein Fahrzeug mit allen Sensoren und Computern ausgestattet, die für das autonome Fahren notwendig sind. Dieses Forschungsfahrzeug, auch EDGAR (Excellent Driving GARching) genannt, ist nun die Grundlage für die Entwicklung einer Software, die das Fahrzeug autonom fahren lässt.
Um diese Herausforderung bewältigen zu können, haben wir in den letzten Monaten Algorithmen zur Objekterkennung, Trajektorienplanung und Fahrzeugstabilisierung implementiert. Bei ersten Testfahrten mit EDGAR wurden Sensordaten aufgezeichnet, mit denen wir die Algorithmen nun testen und Schritt für Schritt verbessern können, damit sie in allen Situationen richtig agieren.
Zusätzlich zu den realen Testfahrten haben wir eine Simulationsumgebung aufgebaut. Diese virtuelle Welt ermöglicht es uns, alle Anpassungen zuerst in der Simulation zu testen, bevor sie auf EDGAR übertragen werden. Dadurch kann die Sicherheit bei der Entwicklung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet werden.
Bereits in diesem Jahr werden wir während des Oktoberfests Daten mit EDGAR aufzeichnen, um die Algorithmen an die herausfordernden Situationen mit unzähligen Fußgängern anzupassen. Während des Frühlingsfests 2023 werden wir erste Testfahrten mit unserer Software im Bereich der Theresienwiese durchführen und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Auf dem Oktoberfest 2024 wollen wir den Bürger*innen die Möglichkeit bieten, die Mobilität von morgen hautnah zu erleben. Mit unserem Shuttle werden wir Probefahrten zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und der Theresienwiese anbieten, um zu demonstrieren, dass sicheres autonomes Fahren bereits heute möglich ist.
Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.
Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.
Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.
Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.
Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?
Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?
Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?
Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick
Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik
Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?