2. Newsletter Testkreuzung (März 23)

Eine breite gesellschaftliche Akzeptanz neuer Mobilitätsformen ist ausschlaggebend für das Gelingen einer erfolgreichen Mobilitätswende. Dabei müssen die Bedürfnisse zahlreicher Nutzergruppen bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Mobilitätsformen mitgedacht werden, um den öffentlichen Raum für die gesamte Gesellschaft zugänglich zu machen. Bei der voranschreitenden Automatisierung des Verkehrs ist es also von zentraler Bedeutung den Menschen in den Fokus der Entwicklungen zu rücken und die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse vulnerabler Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen. Die Testkreuzung für Urbanen Automatisierten und Vernetzten Verkehr wird dabei einen sicheren Erprobungsraum für automatisierte Mobilitätsformen in Interaktion mit vulnerablen Verkehrsteilnehmern – wie Radfahrern, Fußgängern oder Rollstuhlfahrern – bieten. 

Nachdem die Bauarbeiten an der Testkreuzung in diesem Jahr gestartet sind, werden diese voraussichtlich bis Ende des Jahres fertiggestellt. In der Zwischenzeit wurden stationäre LiDAR-Systeme, die auch an der Testkreuzung zum Einsatz kommen werden und eine datenschutz-konforme Erfassung aller Verkehrsteilnehmer erlauben, sowie verkehrstechnische Komponenten, die die Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer ermöglichen, am Technologiecampus der Hochschule Augsburg installiert und erprobt. Außerdem wurden die Arbeiten am Forschungsfahrzeug des Lehrstuhls für Verkehrstechnik, einer automatisiertes Rickshaw, vorangetrieben.

Nach Fertigstellung der Testkreuzung werden Versuche zu unterschiedlichen Use Cases durchgeführt, die folgende Themenbereiche umfassen werden:

  1. Die Interaktion zwischen automatisierten und vernetzten Fahrzeugen und vulnerablen Verkehrsteilnehmern.
  2. Die Vernetzung und Kommunikation zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern und der Verkehrsinfrastruktur.
  3. Entwicklung von Zertifizierungskonzepten automatisierter Mobilitätsformen.

Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.

Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.

Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.

Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.

Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?

Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?

Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?

Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick

Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik

Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.