Die gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Bewertungsverfahren (z. B. Standardisierte Bewertung von ÖPNV-Infrastrukturvorhaben, BVWP-Bewertungsverfahren) fokussieren sich überwiegend auf
Diese Verfahren entspringen damit einem Regime des “predict and provide”: Ein Infrastrukturprojekt rechtfertigt sich dadurch, dass es die prognostizierten Verkehrsströme in einem zu den Kosten der Projektumsetzung angemessenen Verhältnis abwickeln kann. In MCube möchten wir allerdings Mobilität und Räume gestalten. Somit denken wir weiter als bloß die Infrastruktur auf ein exogen bestimmtes Verkehrswachstum auszurichten. Dadurch kommt Infrastrukturprojekten eine neue Bedeutung zu: Ihre Rechtfertigung entspringt einem Zielbild (“decide and provide” bzw. “design and provide”), nicht einer Verkehrsprognose.
In BeneVit entwickeln wir deshalb ein Verfahren zur Entscheidungsunterstützung und Informationsgrundlage
Das Innovative unserer Methode besteht erstens darin, dass wir Maßnahmenpakete aus Push- und Pull-Maßnahmen betrachten. Zweitens versuchen wir, den konkreten Beitrag zu Zielen in der Metropolregion durch einen Zielerreichungsgrad zu bewerten.
Auf diese Weise können die im Verhältnis zu ihren Kosten wirksamsten und sinnvollsten Maßnahmenpakete für eine Metropolregion bestimmt werden.
Wir haben dazu einen Methodenvorschlag entwickelt. Momentan sind wir dabei, die Berechnungsvorschriften für die Indikatoren zu entwickeln. Diese werden iterativ in einer Fallstudie in der Münchner Metropolregion getestet. Wir sind zuversichtlich, in der zweiten Jahreshälfte erste Ergebnisse berichten zu können.
Die Lessons Learned aus der ersten MCube Förderphase zeigen, welche Faktoren Projekte wirklich voranbringen – und wo typische Barrieren entstehen.
Transparenz schaffen, Wirkung belegen, Strategien schärfen – der neue Indikatoren-Guide unterstützt genau dabei.
Zum ersten Mal in diesem Format machten sich Studierende auf den Weg in drei Städte Europas. Es ging nach Stockholm, Tallinn/Helsinki und Barcelona.
Diesmal wurden die Mobilität in den Städten Ljubljana, Genua und Utrecht untersucht.
Wie können Mobilitätsdaten und Simulationen Städte lebenswerter machen – und Veränderung sichtbar und begreifbar?
Was haben Brüssel, Lissabon, Mailand und Paris gemeinsam?
Wohin mit Autos, Fahrrädern und E-Scootern – und wie organisieren wir Parkraum fair, effizient und zukunftsfähig?
Der Mobi-Score – Die versteckten Kosten von Mobilität auf einen Blick
Resilienter Wandel zu nachhaltiger Mobilität – Lektionen für eine transformative städtische Mobilitätspolitik
Experimentieren für die Mobilitätswende – Anstöße für Kommunen zum Umgang mit Reallaboren
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Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!
Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.
Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können.
Was passiert im Stadtteil?