MGeM

Mobilitätsgerechtigkeit in Metropolregionen

Was haben wir gemacht?

Forschung zu sozialer Gerechtigkeit und Mobilität in Müchen

Wir haben untersucht, wie soziale Gerechtigkeit, Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe im Kontext einer nachhaltigen Mobilitätswende in München zusammenhängen. Dabei standen insbesondere die unterschiedlichen Bedürfnisse und Perspektiven der Stadtgesellschaft im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern am Piusplatz haben wir außerdem den öffentlichen Raum sowie lokale Mobilitätsangebote partizipativ gestaltet und weiterentwickelt.

Wie haben wir es gemacht?

Analyse und Beteiligung für mehr Mobilitätsgerechtigkeit

Anhand eines Mobilitäts-(Un)gerechtigkeitsatlas sowie einer Befragung mit Fragebögen haben wir Ungerechtigkeiten beispielsweise in Bezug auf Zugang und Erreichbarkeit von Verkehrsmitteln und Einrichtungen des öffentlichen Lebens sowie Belastungen sichtbar gemacht.

In Beteiligungsformaten, Werkstätten und Aktionen mit Anwohnerinnen und Anwohnern am Piusplatz haben wir Raum und Mobilitätsangebote konkret umgestaltet.

Warum haben wir es gemacht?

Mobilität für eine gemeinsame Zukunft erforscht

Weil wir aktiv zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität in München beitragen möchten, an der alle Menschen teilhaben können.

Unser Ziel ist es, Mobilität so mitzugestalten, dass sie sozial gerecht, zugänglich und alltagstauglich für unterschiedliche Lebensrealitäten wird.

Wo haben wir es gemacht?

Räumlicher Fokus
der Forschung

Die Forschung fand sowohl auf gesamtstädtischer Ebene in München als auch im Forschungsquartier Piusplatz in Berg am Laim statt.

Dabei wurden übergeordnete Entwicklungen der Mobilität in der Stadt ebenso betrachtet wie konkrete lokale Bedingungen und Herausforderungen im Quartier.

Berichte und Veröffentlichungen

Hier geben wir Einblicke in unsere Forschung und Ergebnisse

Innovationsempfehlung: „Mobilitäts(un)gerechtigkeits-Atlas"

Innovationsempfehlung: „Öffentliche Räume und soziale Teilhabe."

Projektpartner*innen

MGeM setzte auf ein Team aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Hand und Gesellschaft

Johanna Hopp

Pia Bolkart

Dr.-Ing. David Duran

Sindi Haxhija

Dr. Alexander Wentland

Jessica Le Bris

Alfred Köhler

Prof. Dr. Sebastian Pfotenhauer

Das Logo zeigt die Buchstaben "TUM" in großen, blauen Großbuchstaben in einer klaren, modernen serifenlosen Schrift. Die Buchstaben sind sehr breit und dicht aneinander gereiht.
Das Logo zeigt das Wort 'experience' in dunkelgrüner, moderner Schrift. Über dem letzten Buchstaben 'e' sind drei grüne Punkte in einer Reihe angeordnet.
Logo der UnternehmerTUM, das aus einem blauen dreizeiligen Schriftzug besteht.

Leichte Sprache

Was ist MOSAIQ?
Stellt Euch etwas vor: Es gibt mehr Platz für Menschen. Die Straßen haben mehr Bäume und Pflanzen. Alle Menschen können sich besser fort∙bewegen. So könnte Euer Stadt∙teil Schwabing-West in Zukunft sein. Wie wünscht Ihr Euch Euren Stadt∙teil? Darüber wollen wir mit Euch sprechen!

Das Projekt heißt: MOSAIQ. MOSAIQ ist ein Forschungs∙projekt. MOSAIQ bedeutet: Mobilität und Stadt-Klima im Zukunfts-Stadt∙teil. Die Technische Universität München leitet das Projekt.

Worum geht es bei MOSAIQ?
MOSAIQ will die Straßen im Stadt∙teil schöner machen. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen. Es soll mehr Platz geben. Zum Beispiel für Treffen und für Pflanzen. Ihr könnt mit∙entscheiden, was im Stadt∙teil ausprobiert wird. Die Ideen kommen von Euch. Manche Ideen werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen ausprobiert.
Das Ziel von MOSAIQ ist: Die Stadt∙teile sollen gute Orte zum Leben werden.
Gleichzeitig soll das Klima in der Stadt besser werden. Und die Menschen sollen sich gut in der Stadt bewegen können. 

Was passiert im Stadtteil?

  • Im Jahr 2025:
    Die Menschen im Stadt∙teil können mitmachen. Sie können ihre Ideen sagen. Es gibt Gespräche, Umfragen und Treffen. Auch Forscherinnen und Forscher beginnen mit ihrer Arbeit.
  • Im Jahr 2026:
    Einige Ideen werden ausprobiert.
    Sie werden für eine bestimmte Zeit auf den Straßen umgesetzt.
  • Im Jahr 2027:
    Die Ergebnisse werden ausgewertet.
    Es wird überlegt, wie es weiter∙gehen kann.